02. Juni 2008 16:25
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Es hätte knapper kaum sein können, doch Olufemi Smith setzte sich gerade
noch durch: Er gewann am Samstag bei Schlag den Raab (Pro 7) die
Rekordsumme von 2,5 Millionen Euro. In 15 Duellen, darunter
Wissens-Aufgaben, Geschicklichkeits-Spiele und sportliche Herausforderungen,
trat der Ex-Fußball-Profi gegen den TV-Star an. Erst am Schluss konnte
"Femi" aufholen.
Besonders bei den ersten Spielen machte Smith eine schlechte Figur, hatte
kaum eine Chance gegen den überlegenen Raab zu punkten. Und das, obwohl auch
Stefan Raab die Aufgaben vorher nicht kannte. Wirklich?
Jetski-Probe?
Die deutsche Bild Zeitung wirft die Frage auf, ob
bei der Show alles mit rechten Dingen zuging. Dabei fällt nicht nur auf,
dass der Moderator einige der schwierigen Aufgaben nahezu problemlos lösen
konnte. Schon am Donnerstag, zwei Tage vor dem Duell, machte Oliver Pocher
eine verräterische Andeutung. In der Sendung Schmidt & Pocher
sagte er über Stefan: "Der ist gerade bei den Proben. Mit Jetski-Fahren und
so. Ach, das steht ja noch gar nicht fest ..."
Pro 7 dementiert auf Bild-Anfrage: "Nein, es wird definitiv nicht
geschummelt. Es werden keine Spiele vorher verraten. Und keiner der
Kandidaten kann sich gezielt auf die Spiele vorbereiten."
Zufall?
Warum Oliver Pocher bereits am Donnerstag Bescheid
wusste? "Herr Pocher war gut informiert, das Spiel hat’s gegeben. Aber auch
da gab es keine Vorbereitung bei Stefan Raab. Er hat das mal im Urlaub
ausprobiert, aber nicht vor der Sendung", erklärt der Sprecher.
Femis Rettung: Das letzte, entscheidende Spiel, war ein Leichtes für den
ehemaligen Kicker des FC St. Pauli. Er trat gegen Stefan Raab im
Elfmeter-Schießen an.