Die geheimen Dschungel-Gagen

Enthüllt

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Die geheimen Dschungel-Gagen

„Also, dass hier jemand aus reinem Idealismus im Camp ist, glaubt doch wirklich keiner!“, tönte Dschungelcamp-Omi Ingrid van Bergen (78). Und wirklich, ohne Moos nichts los.

Die zehn Kandidaten lassen sich ihren Aufenthalt in Down Under saftig entlohnen. Dafür nehmen Mausi Lugner (42) & Co. gerne Maden und pickende Vogelsträuße in Kauf. Das „RTL-Dschungelbuch“ dafür ist klar vorgeschrieben, enthüllte ÖSTERREICH diese Woche. Ein 25-seitiger Knebelvertrag schreibt den Kandidaten vor, was geht und was nicht. Die Details:.

Paragraf 1 und Anlage 2 regeln, was passiert, wenn Stars sich nicht an die Regeln halten – sie fliegen. Kurios: Ein Rauskick droht deshalb einem Star schon, wenn er ...

  • das Lagerfeuer im Camp nicht (!) brennen lässt,
  • für seine Notdurft nicht die vorgesehene Dschungel-Toilette verwendet,
  • Wasser nicht aus dem Bach entnimmt und abkocht.

Knallhart: Wer Regeln bricht, verliert viel Geld. Paragraf 10, Ziffer 3 regelt: „Im Falle der Kündigung aus wichtigem Grund (...) sind bereits geleistete Zahlungen zurückzuerstatten“.

Hohe Pönalen
Überhaupt die Gage: Paragraf 3 erläutert, dass die Teilnehmer ihr Geld in vier gleich hohen Raten ausgezahlt bekommen. Je zwei vor dem Antritt und zwei nach Ende der Show. Aber: Wer vorzeitig aufgibt, verliert damit die Hälfte seiner Gage (2 Raten) und fällt um einen 10.000-Euro-Bonus um, den alle kassieren, die bis zu ihrer Abwahl bleiben. Unter Paragraf 5, Absatz 3 heißt es: „Die Teilnahme des Mitwirkenden an der Produktion ist beendet, wenn der Mitwirkende das Camp auf eigenen Wunsch verlässt.“ Weiter: „Der Mitwirkende macht von seinem Recht Gebrauch, wenn er vor laufenden Kameras laut und vernehmlich die Worte ,Ich bin ein Star, holt mich hier raus!' erklärt.“ Wer unerlaubt geht, ist arm dran, denn es „droht ein Vertragsstrafe, die 10.000 Euro höher liegt als das vereinbarte Honorar“ (§ 8).

Dschungel-Gage
Es geht also um viel Geld. Und unsere Mausi Lugner liegt da im guten Mittelfeld. Sie kassiert für ihren Einsatz zwar nicht die kolportierten 60.000 Euro, sondern „nur“ 25.000 Euro. Aber da sie im Vorjahr als Ersatzkandidatin 15.000 Euro eingestreift hatte, machte sie das Dschungelcamp bisher um 40.000 Euro reicher. Mickrig wirken da die 15.000 Euro, die auf das Konto von Nico Schwanz (31) wandern – er ist der am schlechtesten bezahlte Star.

Absolute Gagenkaiserin ist Giulia Siegel (34). Dschungel-Insider vermuten, dass die Urwald-Zicke mit rund 65.000 Euro im Gepäck die Heimreise nach Deutschland antritt – der Fiskus wird’s ihr danken …

Norman Schenz

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