Sonderthema:

Mausi Lugner packt aus

© RTL / Stefan Menne

"So ist es wirklich im Dschungel-Camp"

Eingesperrt auf engstem Raum, mitten im großen australischen Dschungel. Eigentlich paradox. Doch erstmals seit zwei Jahren setzen sich jetzt wieder mehr oder weniger prominente Menschen einer wahren Tortur aus und ziehen ins RTL-Dschungel-Camp.

Seit Freitag läuft die Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (22.15 Uhr, RTL). Elf Kandidaten stellen sich widrigen Bedingungen, ekelhaften Prüfungen und enttarnen oft ihr wahres „Ich“ vor einem Millionenpublikum.

Mausi hielt 16 Tage lang durch
Eine, die das immerhin ganze 16 Tage lang aushielt, ist Christina „Mausi“ Lugner (45). Auch sie musste damals durch dick und dünn (Badeeinlage mit Günther Kaufmann und ständige Zickereien mit Giulia Siegel inklusive). Im ÖSTERREICH-Talk erklärt sie: „Das, was dort mit einem passiert, ist echter Psycho-Terror!“ – Vieles rundherum aber ist Trickserei.

Strenge Security
Von der Ankunft in Australien bis zum Einzug ins Camp dürfen die Stars keinen Schritt mehr ohne Securitymann machen. „Auf Schritt und Tritt wird man überwacht. Vor dem Abflug in den Dschungel kann man noch einmal duschen – das war es aber dann!“, so die Ex von Baumeister Richard Lugner.

Mit Heli ins Camp
„Um 2.30 Uhr in der Nacht wird man geweckt, dann geht es mit vier Helikoptern über den Dschungel. Man sieht nichts. Das ist aber auch Absicht, weil der Sender nicht will, dass man weiß, wo sich das Camp befindet!“, sagt sie. Und: „Man verliert ab dem ersten Moment das Zeitgefühl – Uhren gibt es nicht.“

Der Landeplatz liegt mitten im Urwald. Von da aus müssen die VIPs zu Fuß weiter. „Gefühlte sechs Stunden dauerte das. Dann mussten wir durch einen See. Blutegel gab es auch – fast unzumutbar“, kann sie berichten. Auch die Ernüchterung darüber, wie klein das Areal eigentlich wirklich ist.

Mini-Dschungel
Was im Fernsehen groß anmutet, ist in Wahrheit winzig. „Ich schätze das Camp auf 70 Quadratmeter – für elf Personen. 10 Schritte sind es bis zum Plumpsklo und 10 zum Biotop!“ Kameras seien zwar keine zu sehen („wir haben gesucht, aber keine gefunden“), dafür aber jede Menge Getier (Giftspinnen, Schlangen). „Der Sender versucht vor Sendestart, so viele Tiere wie möglich einzufangen. Getötet wird keines – außer es wird gegessen. Und danach werden die Viecher wieder ausgesetzt – exakt dort, wo sie waren.“

Kalt-warm
Auch das Wetter spielt arg mit. „Mal war es eiskalt, dann wieder heiß. Waschen konnte man sich in dem kalten, künstlich angelegten Bach auch nicht. Man stinkt!“

Wird man rausgewählt, trifft man die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach. Dann wird man in einem Auto (mit undurchsichtigen Scheiben!) zurückgebracht. Alles dafür, damit der Schein des großen TV-Dschungels gewahrt bleibt.

N. Schenz

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