Sonderthema:
Blanco: Ein bisschen Streit muss sein

ÖSTERREICH-Doppelinterview

Blanco: Ein bisschen Streit muss sein

Seiten: 12

Der Streit ums Geld zwischen Roberto Blanco (77) und seiner Ex-Frau Mireille (77) schwelt seit Jahren und hat jetzt einen Höhepunkt erreicht: Mireille fordert 150.000 Euro Unterhalt vom Schlager-Star. Weil er nicht zahlt und auch über sein Vermögen keine Auskunft gab, hieß es diese Woche: Haftbefehl! Ein Schock für den 77-Jährigen und seine jetzige Frau Luzandra (35). Im Interview mit ÖSTERREICH am SONNTAG erklären die beiden, wie es zu dem Haftbefehl kam, dass sie nun eilig dem zuständigen Gericht über ihr Vermögen Auskunft gegeben haben (siehe rechts) und der Haftbefehl ihrer Meinung nach nicht wirksam werde.

Pensionsbezieher
Das Geld an seine Ex bezahlen will und kann Blanco nicht. Laut eigenen Angaben lebt er von 1.900,50 Euro Rente. Der Rest seines Einkommens wird gepfändet. Dennoch wohnen die Blancos in Salzburg in einer Villa, führen ein schönes Leben. Grund: Blancos Gage von bis zu 5.000 Euro pro Auftritt fließt strategisch in die Firma seiner Frau Luzandra.

Engel
So macht Blanco seiner Luzandra im Interview eine Liebeserklärung: „Sie ist ein Engel, der mir von Gott gesandt wurde.“ Denn sie hält im Dauer-Rosenkrieg gegen Blancos Ex-Frau Mireille zu ihm, schwärmt für den Schlagerstar, der mit seinem Song Ein bisschen Spaß muss sein seit Jahrzehnten top im Show-Biz ist. Luzandra: „Ich bewundere ihn und seine Kraft und Aura.“ Exakt die Liebe zwischen dem 77-Jährigen und seiner 35-jährigen Luzandra sei es, die seine Ex Mireille so wütend mache, so Blanco: „Sie ist sauer, weil ich glücklich bin und eine junge, schöne Frau habe.“ Dennoch hat Blanco die Nase vom Dauer-Rosenkrieg voll, will sich mit der Ex an einen Tisch setzen und appelliert: „Mireille, rede mit mir. Ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden!"

Blanco und seine jetzige Frau im Doppelinterview

ÖSTERREICH: Gegen Sie soll ein Haftbefehl vorliegen. Dürfen Sie nun nicht mehr nach Deutschland einreisen?
Roberto Blanco: Blödsinn. Ich war gerade am Montag in München und bin jetzt wieder in Salzburg, wo ich mich sehr wohl fühle. Luzandra wollte ursprünglich unbedingt hier leben und wir sind mit offenen Armen aufgenommen worden. Der Haftbefehl, von dem Sie sprechen, wäre nur schlagend geworden, wenn ich bis zum 7. Juli meinen Vermögensstand nicht bekannt gegeben hätte und wenn meine Ex-Frau dann dafür bezahlt hätte, dass ich belangt werde. Aber ich bin der Aufforderung des Gerichtes schon am Mittwoch nachgekommen. Mein Vermögen ist dem Gericht jetzt bekannt. Damit ist der Haftbefehl meiner Meinung nach hinfällig.
Luzandra: Die Sache mit dem Haftbefehl ist für uns vollkommen unverständlich. Ich möchte noch einmal klar sagen, dass wir bis zum 7. Juli Zeit gehabt hätten, unseren Vermögensstand zu melden. Dazu hatten wir am 3. Juli ohnehin schon fix einen Gerichtstermin vereinbart. Aber die Sache mit dem Haftbefehl wurde vorab veröffentlicht, nur um uns zu schaden. Wir waren total perplex, dass das Gericht nicht gewartet hat, bis die Frist zu Ende ist. Das finden wir nicht korrekt und wir wollen mit unserem Anwalt auch etwas gegen die Vorgangsweise des Gerichts unternehmen und wollen eine Entschuldigung des zuständigen Gerichts in Kelheim. Roberto Blanco hat einen so großen Namen, er hätte nie zugelassen, dass er eine Frist verpasst.

Nächste Seite: Teil 2 des großen Doppelinterviews mit Roberto Blanco und seiner Frau Luzandra.

Seiten: 12
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.