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Brigitte Bardot-Schock mit Blut-Kampagne

Blutiger Pelz

Brigitte Bardot-Schock mit Blut-Kampagne

Die ehemalige Filmschauspielerin und Tierschutz-Aktivistin Brigitte Bardot sorgt mit einer neuen Anti-Pelz-Kampagne für Aufregung. Auf den Sujets ist ein Mann mit einer Jacke zu sehen, die einen Pelzkragen hat - aus dem Blut quillt.

"Ich liebe Tiere... wenn sie tot sind!": Unter diesem drastischen Slogan hat die französische Schauspiel-Legende Brigitte Bardot ihre neue Anti-Pelz-Kampagne gestartet. In Paris und Umgebung sind seit Dienstag rund tausend Anzeigen auf Plakatwänden zu sehen, die einen Mann mit einem blutverschmierten Pelzkragen an seiner Jacke zeigen.

Nach Angaben von Bardots Stiftung sollen die Plakate auf das grausame Schicksal der Tiere aufmerksam machen. "Die Leute sehen keinen Zusammenhang zwischen dem Pelz und dem lebenden Tier", beklagt Bardot laut ihrer Stiftung. Die 83-Jährige will demnach auch solche Menschen erreichen, die sich selbst als Tierliebhaber bezeichnen und mit ihrem Hund in der Stadt spazieren gehen, aber gleichzeitig Pelzprodukte tragen - vielfach, ohne es zu wissen, weil sie glauben, Kunstpelz zu tragen.

Pelz stammt oft aus China

Die Bardot-Stiftung erinnert daran, "dass Pelz oft aus China stammt, wo Kunstpelz teurer ist". Deshalb werde oft Pelz von Mardern oder sogar Katzen genutzt. Nach Angaben der französischen Tierschutzorganisation Fourrure Torture (Pelz-Folter) werden weltweit rund 140 Millionen Tiere unter zwielichtigen Bedingungen in Pelzfarmen gehalten. Dazu gehören auch Nerze, Füchse, Waschbären und Kaninchen. Ihr Fell wird häufig für Fellkragen oder als Futter für Mäntel oder Handschuhe genutzt.

Brigitte Bardot wurde mit Filmen wie "Und immer lockt das Weib" (1956) und "Die Verachtung" (1963) als Sexsymbol bekannt. Ihren Schauspielberuf übt "BB" aber schon seit mehr als 40 Jahren nicht mehr aus und macht stattdessen als radikale Tierschützerin von sich reden. Zuletzt warf sie im Herbst Papst Franziskus in einem offenen Brief vor, nicht genug auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen. In Frankreich ist Bardot umstritten, sie machte wiederholt Schlagzeilen wegen ihrer Sympathie für die rechtsextreme Front National und wegen rassistischer Äußerungen.



 

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