Longoria: Hausfrau zu mieten

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Longoria: Hausfrau zu mieten

Hastig öffnet sie die Haustüre und stürmt auf die Straße. Ihr lautstarkes "Carlos!“ ist noch in weiter Ferne zu hören. Doch es kommt keine Antwort. Das Einzige, was zu hören ist, sind die Geräusche ihrer hohen Hacken auf dem Asphalt. Die Wisteria Lane ist leer – die Desperate Housewives wohnen hier schon lange nicht mehr. Und somit auch nicht Gabrielle Solis alias Eva Longoria. Doch wie sieht das Leben nach einer Mammut-Produktion wie den Housewives, die neun Jahre lang über die Bildschirme flimmerten, aus? Nun ja, im Fall von Eva Jaqueline Longoria eine berechtigte Frage, die sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Wort beantworten würde: kunterbunt.

Werbe-Mania
Im Schnitt waren es um die 20 Millionen Amerikaner, die den Hausfrauen pro Folge ihre Aufmerksamkeit widmeten. Um es anders zu formulieren: Eva Longoria schaffte damit ihren absoluten Schauspiel-Durchbruch, der bis zum Serienstart jahrelang auf sich warten ließ. Kaum jemand, der also das Gesicht der 1,57 Meter kleinen Beauty nicht kennt. Das ist natürlich auch der Werbeindustrie nicht entgangen. Longoria wird seither mit riesigen Deals überhäuft. Mal tänzelt sie verführerisch im Negligé durch eine halbdunkle Wohnung, in der sie schlussendlich einem hübschen Kätzchen Futter vor die Nase stellt (bei so einer Darbietung würden selbst hartgesottene Kerle ohne lange nachzudenken aus dem Porzellan-Schüsselchen speisen) – an anderen Tagen strahlt sie nach angeblicher Anwendung diverser Beautyprodukte aus dem TV-Bildschirm oder outet sich als leidenschaftlicher Chips-Fan (ja, die ein oder andere geröstete Kartoffelscheibe hat die Aktrice aus der Ferne sicher schon mal bewundert). Kurz gesagt: Würde es den Oscar für TV-Spots geben, wäre Madame ganz vorne dabei. Der Megablockbuster, der aber tatsächlich mal eine Academy-Award-Nominierung einbringen könnte, ist aber trotz oder viel mehr gerade wegen ihrer Serienrolle nicht in Sicht.

Österreich-Besuch
Doch auch das hat, wenn man so will, positive Aspekte. Eva Longoria hat Zeit. Und die braucht sie beispielsweise für Österreich. Am 24. Mai folgt sie der Einladung von Life-Ball-Organisator Gery Keszler und beehrt das "Red Ribbon Celebration Concert“ im Wiener Burgtheater. Was sie dort macht? Vorlesen! Und sich vielleicht auch schon ein bisschen in Life-Ball-Stimmung bringen – immerhin findet der nur einen Tag später statt. Eine offizielle Zusage gibt es zwar noch nicht, aber wie gesagt: Eva hat Zeit. Und natürlich hat Eva auch ein großes Herz, das schleunigst wieder Purzelbäume schlagen möchte. Denn auch in Sachen Männern ist nicht wirklich Stabilität in Sicht. Die 38-Jährige war bereits zweimal verheiratet (Tyler Christopher und Tony Parker) und auch die Beziehung zu ihrem letzten On-Off-Lover Eduardo Cruz soll mittlerweile endgültig in die Annalen der Geschichte eingegangen sein. "Ich habe gelernt, dass man entweder zusammenwächst oder sich auseinanderentwickelt“, verkündete sie unlängst in einem Interview. Dieser tiefgründige Einblick in die weibliche Psyche verhalf ihr offenbar zu einem neuen Projekt: Zurzeit arbeitet sie an einer Kuppel-Show mit dem Namen Ready for Love, bei der sie anderen (und vielleicht irgendwann doch sich selbst?) dabei helfen will, ihr Glück zu finden.

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Eva Longoria bei Red Ribbon-Konzert in Wien

Autor: Sarah Gasser
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