Sachs: Neue Rätsel um seinen Tod

Alzheimer eingebildet?

Sachs: Neue Rätsel um seinen Tod

Seiten: 123

Ostern verbrachte er noch in seinem Haus in Palm Springs, USA. Mit seiner Frau Mirja Larsson (67), mit der er 41 Jahre verheiratet war, und mit Halifax (28), einem seiner drei Söhne. Gunter Sachs dürfte sich schon da nicht gut gefühlt haben, er vermutete, dass eine furchtbare Krankheit nach ihm greift: Alzheimer, der Kurzschluss im Gehirn (siehe Seite 3).

Aber: Es wird immer unklarer, ob der Ex-Playboy tatsächlich an Alzheimer (oder eine Vorstufe) erkrankt war. Er erzählte niemandem etwas davon, ging nicht zum Arzt, stellte nur eine Selbst-Diagnose. Vielfach ist die Ursache eines Gedächtnisverlustes aber eine Depression, sagen Experten. Tatsächlich wirkte Sachs auf enge Freunde, wie Bauunternehmer Jean Wicki (77), zuletzt niedergeschlagen. „Seine Stimme klang traurig, irgendwie verwirrt“, sagt er im Schweizer Blick.

Diashow Gunter Sachs ist tot

Gunter Sachs

Gunter Sachs und Brigitte Bardot

Die Schauspielerin Brigitte Bardot und ihr Mann Gunter Sachs, aufgenommen im August 1966

Gunter Sachs und Mirja

Fotograf Gunter Sachs posiert mit seiner Frau Mirja auf dem Roten Teppich

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Schlosseröffnung, Velden am Wörthersee

Gunter Sachs

Uschi Glas, Dieter Hermann, Mirja und Gunter Sachs am roten Teppich des Bambi Awards 2008

Gunter Sachs mit Mirja

In Regensburg bei der Oper "Weißes Rössl"

Gunter Sachs

2005 besuchte Gunter Sachs mit seiner Ehefrau "Wetten Dass"

Gunter Sachs

Gunter Sachs mit Ehefrau Mirja am roten Teppich des Bambi's

Gunter Sachs

Es folgen weitere Bilder aus dem Leben des legendären Playboys und Unternehmer.

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

Gunter Sachs

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Allein daheim

Nach Ostern flog Sachs zurück nach Zürich, seine Frau wollte einige Tage später nachkommen. Er ließ sich in sein mondänes Chalet in Gstaad bringen: Pool, zwei Dutzend Zimmer, holzgetäfelte Wände, Fotos, Erinnerungen an eine pralle, intensive Vergangenheit.



Der 78-Jährige war allein, nur seine Hausangestellten waren da. Freitagabend, kurz vor seinem Tod, rief er noch einige enge Freunde an. Es seien schwermütige Gespräche gewesen, sickerte durch. Sachs deutete an: Er wollte keinen langen Weg des Abschiednehmens.

Dann schrieb er seinen letzten Brief: „Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten“, formulierte er.

Society-Doyen Roman Schliesser (79), der Sachs gut kannte, sagt: „Ein Mann, der so gelebt hat wie er, legt sich in kein Sterbeheim."

Hubertus von Hohenlohe über Gunter Sachs - Seite 2 >>>

Autor: wek
Seiten: 123
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