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Vergewaltigung: Luc Besson angezeigt

Vorwürfe gegen Regisseur

Vergewaltigung: Luc Besson angezeigt

Vergewaltigungsvorwurf gegen den französischen Regisseur und Produzenten Luc Besson: Eine Schauspielerin habe gegen den 59-Jährigen Anzeige in einem Pariser Kommissariat erstattet, hieß es am Samstag von Seiten der Justiz und von Ermittlern. Der Fall werde untersucht. Besson bestreitet die Vorwürfe.

Sein Anwalt Thierry Marembert teilte der Nachrichtenagentur AFP mit: "Luc Besson widerspricht den völlig frei erfundenen Vorwürfen." Der Regisseur kenne die Identität der Schauspielerin, habe sich jedoch niemals unangemessen ihr gegenüber verhalten.

#MeToo-Debatte

Luc Besson wurde international unter anderem mit Filmen wie "Im Rausch der Tiefe" von 1988 und "Leon - Der Profi" von 1994 bekannt. Für seine Regiearbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Die Vorwürfe wurden zum Abschluss des internationalen Filmfestivals in Cannes publik. Es steht im Zeichen der #MeToo-Debatte um sexuelle Gewalt gegen Frauen. Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein soll zahlreiche Schauspielerinnen vergewaltigt oder sexuell belästigt haben. Auch die diesjährige Jury-Vorsitzende, die australische Oscarpreisträgerin Cate Blanchett, hat Weinstein belastet.

In Südfrankreich sollte am Abend unter anderem die Goldene Palme für den besten Film vergeben werden.

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