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Meryl Streep kritisiert Jugendwahn

Hollywood-Groteske

Meryl Streep kritisiert Jugendwahn

Filmstar Meryl Streep hat für den Jugendwahn ihrer Hollywood-Kolleginnen nur Spott übrig. "Heute reparieren die Leute in Hollywood permanent ihre Gesichter, um die Jugendlichkeit zu erhalten", sagte die 65-Jährige der "Welt am Sonntag". Das Ergebnis überzeuge sie nicht: "In Hollywood sieht heute fast jeder grotesk aus." Sie selbst stehe zu ihrem Alter.

'Reif für die Hexen-Rolle'
In ihrem neuen Film ist Streep erstmals als Hexe zu sehen. Früher habe sie solche Rollen immer abgelehnt, verriet die Schauspielerin: "Ich wollte nicht vorzeitig als grotesk abgestempelt werden." Sie habe gewartet, "bis ich wirklich grotesk bin. Heute bin ich reif für die Hexen-Rolle."

Traurig finde sie, dass Frauen mit zunehmendem Alter "immer unsichtbarer" würden. "Verglichen mit dem, was Schauspielerinnen vor zwanzig Jahren mit 65 zu erwarten hatten, ist es ein kleines Wunder, dass ich heute überhaupt noch Kino mache", gab Streep zu bedenken. "Insofern hat sich doch etwas geändert. Ein bisschen zumindest."

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