31. Mai 2010 14:49
© Photo Press Service, www.photopress.at
© hersteller
Das Testament von Michael Jackson, der letzten Juni überraschend verstorben
ist, sorgt bei seinen Hinterblieben wohl für einige erstaunte Gesichter: 40
Prozent seines Vermögens gehen an Mutter Katherine (99 Millionen Dollar),
weitere 40 Prozent werden unter seinen drei Kindern
aufgeteilt und 20 Prozent werden gespendet, so die News of the World.
Nichts für Freunde & Geschwister
Nicht nur sein Vater
Joe, zu dem er ein sehr angespanntes Verhältnis hatte, auch die Geschwister
des King of Pop gehen leer aus. Weder Michaels Ex-Frauen Debbie Rowe und
Lisa Marie Presley, noch seine Mitarbeiter werden im letzten Willen bedacht.
Auch die engsten Freunde des Sänger, der zu Lebzeiten sehr spendabel war und
mit kostspieligen Geschenken nie geizte, erhalten keinen einzigen Cent.
"Michael hatte seine Auseinandersetzungen mit seinem Vater und seinen
Brüdern, aber, wenn man bedenkt, was für ein großzügiger Mensch war, ist es
kaum zu glauben, dass er ihnen nichts vererbt", zeigt sich ein
Familieninsider irritiert.
Gestaffelter Geldregen
In einem 23 Seiten umfassenden Dokument
hat Michael
Jackson seinen Nachlass geregelt. Er wollte sichergehen, dass es seinen
Kinder nie an etwas fehlen wird, so ein Freund des Clans. Das ist ihm
gelungen: Prince, Paris
und Blanket werden jeweils 33 Millionen Dollar erben. Allerdings müssen sie
auf den Geldregen warten. Sie erhalten das Vermögen gestaffelt. Mit 21
Jahren dürfen die Kids einen Teil ihres Erbes ausgeben, wenn der Treuhänder
des Michael Jackson Family Trusts zustimmt. Erst mit 30 erhalten die
Drei freien Zugang zu einem Drittel ihres Geldes, fünf Jahre später auf die
Hälfte. Zum 40. Geburtstag darf jedes der Jacko-Kids frei über sein gesamtes
Erbe verfügen.
Bis die Kinder alt genug sind, um ihr Erbe anzutreten, könnte sich der
Betrag übrigens leicht vervielfacht haben. Zudem sollen sie den Anteil ihrer
Großmutter Katherine (80) erben, wenn diese einmal stirbt.