Nena: Gassi-Verbot nach Strafverfahren

Hund tötete Reh

Nena: Gassi-Verbot nach Strafverfahren

Nenas Dobermann-Hündin Ella soll im Waldgebiet Wehlbrook, in dem für alle Hunde Anleinpflicht besteht, zwei Rehe gebissen haben. Wegen Mangel an Beweisen, dass tatsächlich Nenas Hund für die Tat verantwortlich ist, wurde das Strafverfahren allerdings eingestellt. Für die Sängerin hat der Vorfall jedoch trotzdem Konsequenzen. Sie darf mit Ella nicht mehr Gassi gehen, bis sie den "Hundeführerschein" gemacht hat.

Hundeschule
"Wir haben nach dem Hamburgischen Hundegesetz entschieden. Die Auflage gilt unbefristet. Sie kann nur aufgehoben werden, wenn Nena eine Hundeschule besucht oder nachweislich mit einem Hundetrainer gearbeitet hat", erklärt Bezirkssprecherin Lena Voss gegenüber der Bild-Zeitung. Bis dahin muss Nena jemand anderen finden, der mit ihrem Vierbeiner spazieren geht - natürlich mit der Bedingung, dass das Tier angeleint ist.

Jagdpächter Hermann Mellmann ist von dem Urteil allerdings enttäuscht. "Das war wohl ein Promi-Bonus für Nena. Bürger habe eine Verantwortung gegenüber den Tieren im Wald", klagt er. Angeblich hat sich die Musikerin aber bereits über eine Hundeschule informiert, um mit Ella bald wieder selbst Gassi gehen zu können.

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