Fischer:

Bulle von Tölz

© Niesner

Fischer: "Parkinson ist Unpässlickeit"

"Der Bulle von Tölz", Ottfried Fischer, nimmt seine Parkinson-Erkrankung relativ leicht. Eigentlich habe er gar kein so schweres Leben, sagte der Schauspieler und Kabarettist der Nachrichtenagentur DAPD. "Eine richtige Krankheit sieht ja anders aus. Mit offenen Wunden, mit Schmerzen verbunden - das nenne ich Krankheit. Was ich habe, ist eine beschissene Unpässlichkeit, die mir manchmal das Leben ein bisschen schwer macht." Das sei für ihn noch kein Grund, sich gehenzulassen und in Apathie zu versinken.

Kraftort Bühne
Kraft tankt Fischer auf der Bühne. Diese sei "zurzeit der Ort, wo ich eigentlich am wenigsten von meiner Krankheit merke", sagte er. "Ich stelle fest, dass die Bühne für mich so eine Art Elixier ist, das mir auch zeigt, dass ich es noch kann." Die Aussetzer, die er zwischendurch habe, habe er "auch früher schon gehabt". Er gehe offensiv damit um und lasse "die Leute sozusagen am Hängen teilhaben", erklärte der Schauspieler. "Und das haut auch ganz gut hin."

Auszeiten
Physische Kraft hole er sich durch Auszeiten, erzählte Fischer. "Der Morbus Parkinson fordert ja auch manchmal seinen Schlaf. Und ich kann mich an jedem Fleck an die Wand lehnen und ein paar Minuten dösen. Danach bin ich für die nächsten Stunden wieder munter."

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