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Robert Downey Jr.: Wie Phönix aus der Asche

Kultiges Comeback

Robert Downey Jr.: Wie Phönix aus der Asche

Er war einst so was wie eine männliche Lindsay Lohan, nur noch viel schlimmer. Eine Jahrhundertbegabung zwar, doch Robert Downey Jr. schien im Drogenwahn zu verglühen. In Hollywood grassierte um die Jahrtausendwende sogar die Angst vor einem neuerlichen tragischen Tod eines seiner größten Talente. Denn der 46-jährige Schauspieler landete zwischen 1996 und 2001 mehrmals hinter Gittern – wegen Heroin, Kokain, Marihuana sowie unerlaubten Waffenbesitzes. Das volle Programm also. Nach einem Einbruch ins Haus des Nachbarn, der natürlich ebenfalls im Drogendunst über die Bühne ging, schlief Downey sogar in dessen Bett ein. Und ein andermal sammelten ihn Cops ein, als er verwirrt und barfuß durch einen Vorort von Los Angeles irrte. Wie das eben so ist, scheiterten natürlich zunächst auch Dutzende Reha-Aufenthalte. Einem Richter erklärte der gestrauchelte Schauspieler seine Sucht einmal so: "Es ist, als hätte ich eine Pistole im Mund und könnte nicht genug vom Geschmack des Metalls kriegen...“ Irgendwie sei das Ganze quasi vererbt, enthüllte Downey, denn es war sein ebenfalls süchtiger Regisseur-Vater, der ihn zu den Drogen brachte – im Alter von nur acht Jahren.

Comeback in Tweed
So dramatisch Downeys Absturz war, so rasant verläuft nun sein Comeback. Denn der Filmstar mit den ausdrucksstarken Gesichtszügen steht derzeit mit dem Sherlock-Holmes-Sequel A Game of Shadows im Rampenlicht – in der Hauptrolle des Kultschnüfflers. Mit Madonnas Exmann Guy Ritchie, der Regie führte, sowie mit Jude Law, der seinen Assistenten Watson spielt, posierte Downey in London kürzlich vor einem Filmplakat, das ihn im charakteristischen Tweed-Mantel zeigt. Überlebensgroß, was gut auch zu Downeys unfassbarer Vorgeschichte passt.

Im zweiten Teil von Ritchies Reanimation der Film-Legende stellt der Super-­Detektiv dem genialen Gauner-Professor James Moriarty nach: Das Puzzlespiel ­beginnt mit der Entdeckung des toten Kronprinzen von Österreich. Holmes glaubt nicht an Selbstmord und stolpert bei seinen Ermittlungen im kontinentalen Europa immer tiefer in die diabolische Verschwörung des "Napoleon des Verbrechens“, erklärt Downey. Kritiker wie der gestrenge Brian Lowry von Variety loben den Streifen. Dieser beklatschte nämlich, dass diesmal „mehr traditionelle Elemente einflossen“ und Sherlock "nun nicht mehr an James Bond erinnert“. Auch Downey mag die zeitgenössische Inszenierung: "Wir portraitierten Holmes vor Verklärung mit Hut und Pfeife: Er war ein Typ mit schmutzigen Fingernägeln, der an sich herumexperimentierte, ein Meister des Kampfsports.“

Ersten Schätzungen zufolge dürften die Kinobesucher seinen Enthusiasmus teilen: Allein das US-Startwochenende soll 70 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Der Schauspieler kann sein unglaubliches Comeback selbst kaum fassen: Mit einem Jahreseinkommen von 31 Millionen Dollar führt ihn Forbes nun auf Platz sieben der bestbezahlten männlichen Stars. Und es dürfte sogar noch aufwärts gehen, so gut wie Downey beschäftigt ist: 2012 absolviert er in seiner Iron Man-Leibrolle des Tech-Genies Tony Stark im Superheldenfilm The Avengers ein Gastspiel. 2013 folgt der nächste Blockbuster mit Iron Man 3.

Fels in der Brandung
Keine Frage, Downey Junior ist zurück. Zu verdanken ist das in erster Linie seiner eisernen Selbstdisziplin, der er sich spät, aber doch besann. Nach fünf Jahren Drogen-, Reha- und Knasthorror nahm er nämlich endlich den Entzug ernst. "Ich sagte zu mir“, gestand er einmal Talkqueen Oprah Winfrey, "dass ich so einfach nicht weitermachen kann.“ Und siehe da: Seit 2003 ist Downey erfolgreich clean.

Als guter Freund in dieser schwierigen Zeit erwies sich übrigens Mel Gibson, der ihm kleinere Rollen verschaffte und sogar für die wegen Downeys Drogenvergangenheit exorbitant hohen Versicherungsprämien garantierte. Der Durchbruch kam 2008 – mit dem Blockbuster Iron Man, der über 300 Millionen Dollar einspielte. Es folgten eine Oscar-Nominierung für die Vietnamkriegspersiflage Tropic Thunder, Iron Man 2, sowie der erste Teil von Ritchies schräger Sherlock-Verfilmung – ein beachtlicher Erfolg.

Die neue Droge: Liebe
Freilich: Noch mehr Halt als all der Erfolg gibt Downey die Ehe mit der Filmproduzentin Susan Levin. Natürlich traf man einander am Filmset – jenes des Streifens Gothika, wo sogleich die Funken sprühten. Im Sommer 2005 wurde dann geheiratet, denn Susan ist Roberts Lebensversicherung. "Ich fand mein perfektes Gegenüber, die ideale Kombination von Persönlichkeit und Talent“, schwärmt Downey.

Früher gab es nämlich auch in seinem Liebesleben nichts als Chaos: Zunächst war der Playboy mit Sarah Jessica Parker liiert, dann heiratete er die Sängerin Deborah Falconer – nach nur 42 Tagen Beziehung. Mit dem gemeinsamen Sohn Indio, der heute 18 ist, riss sie inmitten des Drogeninfernos 2001 aus. Man kann es ihr nicht verdenken...

Nun wird Downey wieder Vater – er freut sich sehr auf den Buben, weil er diese Rolle nun genießen kann. Bei Jay Leno witzelte er kürzlich, dass er seiner Frau bei Fressanfällen gern Gesellschaft leiste. Ja, zwischen den beiden stimmt die Chemie – Mr. und Mrs. Downey gelten in Hollywood nun sogar als Vorzeigepaar. Ein Happy End – im echten Leben.

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Diashow Sherlock Holmes 2-Premiere: Alle Stars

Robert Downey Jr.: Vorfreudiger Vater

Robert Downey Jr. kam zur Premiere des zweiten "Sherlock Holmes"-Filmes in L.A. mit seiner schwangeren Frau Susan. Die Freude auf das kommende Baby war beiden vom Gesicht abzulesen. Ebenso strahlten der frischgebackene Vater Guy Ritchie und seine Freundin Jacqui Ainsley auf dem roten Teppich. Unter den Premieren-Gästen waren unter anderem auch Jodie Foster und Rachel McAdams.

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Autor: Herbert Bauernebel
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