17. März 2010 18:17
Gibt es den Oscar-Fluch wirklich? Drei Monate nachdem sie den Preis
abräumte, trennte Julia Roberts sich von ihrem damaligen Lover Benjamin
Bratt. Halle Berry gewann die begehrte Statuette und verlor ein Jahr später
den Kampf um ihre Ehe mit Eric Benet. Reese Witherspoon trug den Academy
Award nach Hause, Ryan Phillipe zog sechs Monate später aus. Auch Charlize
Theron und Hilary Swank brachte der Oscar kein Glück in der Liebe. Zuletzt
erwischte es Kate
Winslet: Sie gab gerade erst die Trennung von Sam Mendes bekannt. Nur
zwei Schauspielerinnen, die in den letzten zehn Jahren den Oscar als "Beste
Hauptdarstellerin" erhielten, konnten ihre Beziehungen retten – Hellen
Mirren und Marion Cotillard.
Es scheint, als fordere der Fluch ein weiteres Opfer. Sandra Bullock, die
heuer ausgezeichnet wurde, soll von ihrem Mann Jesse James betrogen worden
sein. Ausgerechnet während sie den Oscar-Film Blindside drehte.
Trennung
Sandra zog bereits ihre Konsequenzen: Wie US-Medien
berichten, soll sie schon vor einigen Tagen aus dem gemeinsamen Haus
ausgezogen sein. "Sie ist am Boden zerstört", so ein Insider
gegenüber OK!. Jesse James' verzweifelte Versuche die Wogen zu
glätten scheiterten kläglich: "Sie verlässt ihn trotzdem."
Absage
Ihren Auftritt bei der London-Premiere (23. März) von Blindside
sagte Sandra Bullock überraschend ab. Aufgrund "unerwarteter
persönlicher Probleme", wie das Studio in einem kurzen Statement
bestätigt. Außerdem bat die frischgebackene Oscar-Preisträgerin um
Entschuldigung für Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind. Auch ein
Berlin-Besuch für den 22. März wurde bereits gecancelt.
In der US-Zeitschrift InTouch packt Tattoo-Model Michelle McGee über
ihre Affäre mit dem amerikanischen Reality-TV-Star aus.
Getäuscht
Sie wusste nicht, dass er noch mit Sandra Bullock
zusammen war, behauptet Michelle: "Ich fragte ihn, 'Was läuft mit dir
und Sandra?'" Jesse James antwortete vage: "Sie lebt nicht hier.
Sie hat ein Haus in Austin. Sie dreht gerade und ich kann nicht darüber
sprechen." Michelle nahm an, dass die Ehe beendet sei und ließ sich auf
Jesse ein. "Ich hätte nie etwas mit ihm angefangen, wenn ich gewusst
hätte, dass er ein verheirateter Mann ist", verteidigt sie sich.
Affäre
Michelle McGee schildert das erste Treffen mit dem
Sänger: Nachdem sie West Coast Choppers (ein Hersteller von
Custom-Motorrädern) in der Hoffnung auf einen Modeljob kontaktiert hatte,
erhielt sie eine Antwort vom Chef persönlich, Jesse James. Die beiden
schickten sich einige Nachrichten: Eine Woche später reiste Michelle nach
Atlanta – Jesse wollte sie unbedingt treffen. Kurz nach ihrer Ankunft führte
er sie in sein Büro. "Wir endeten auf der Couch", erinnert
sie sich. In dieser Nacht hatten sie "zwei oder drei Mal" Sex.
Kein Safer Sex
Während der nächsten fünf Wochen schickten sie
sich mehrmals täglich SMS und sahen sich mindestens zwei bis drei Mal die
Woche. Michelle McGee hielt die Affäre für den Anfang einer ernsten
Beziehung. Auf Safer Sex verzichteten die beiden: Er trug weder Unterwäsche
noch Kondome, wenn sie sich sahen, geht das Model ins Detail. Weil er "so
gut ausgestattet" ist, nannte sie ihn ihren "Vanille-Gorilla".
Sandra
Bullock und Jesse James gaben sich im Juli 2005 das Ja-Wort. Die beiden
haben zwar keine gemeinsamen Kinder, erkämpften sich aber 2009 das alleinige
Sorgerecht für Jesses fünfjährige Tochter aus der Ehe mit Pornostar Janine
Lindemulder. Aus einer weiteren Ehe hat der Motorrad-Fan einen Sohn und eine
Tochter.