Silvia Seidel:

Drama um TV-Star

Silvia Seidel: "Anna hat mein Leben versaut"

Zuletzt hatte sie keine Freunde mehr. Auch keine Familie. Und kein Geld. Dabei war Silvia Seidel einmal der Liebling der Fernsehnation. Als Ballerina in der Serie Anna hatte sie Millionen Fans, wurde mit Preisen wie „Bambi“ und der „Goldenen Kamera“ überhäuft. Dann wurde es still.

Vergangene Woche wusste die 42-Jährige keinen Ausweg mehr – und wählte den Freitod. In ihrer Münchner Wohnung wurde sie tot aufgefunden – von ihrer Wirtin, die sie als Einzige vermisste.

Abrechnung
2011 gab Seidel ihr letztes Interview in der Freizeit Revue über den Fluch der frühen Berühmtheit. Ihre Rolle wurde zur Belastung, danach wurde es still. „Anna hat mir mein Leben versaut!“, zog sie eine bittere Bilanz. „Ich wollte nur noch weg aus Deutschland. Es war unerträglich geworden für mich. Ich konnte nicht mehr über die Straße gehen, ohne ­angesprochen zu werden, ich war nicht mehr Silvia, sondern Anna.“

Drama
Nicht der einzige, schwere Schlag in Seidels Leben. Ihre Mutter Hannelore beging vor 20 Jahren Selbstmord. Ein Schock, den Seidel nie überwand. Von ihr erbte sie Depressionen. „Das ist schlimmer als Aids!“ Patrick Bach (44), ihr einstiger Serienfreund, bestürzt zur Bild: „Keiner konnte ihr in die Seele schauen. Silvia litt sehr unter dem Selbstmord ihrer Mutter.“ Er traf Seidel kurz vor ihrem Selbstmord. „Wir hatten Spaß.“ Der war wohl nur gespielt.

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