Tot: Modeschöpfer Alexander McQueen Tot: Modeschöpfer Alexander McQueen

Selbstmord?

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Tot: Modeschöpfer Alexander McQueen

Der britische Modedesigner Alexander McQueen ist tot in seiner Londoner Wohnung aufgefunden worden. Über die näheren Umstände seines Todes lägen ihr keine Informationen vor, erklärte eine Sprecherin seines Unternehmens, Samantha Garrett. Britische Medien berichteten, es gebe Hinweise darauf, dass der Designer sich das Leben nahm. Der 40 jährige McQueen galt lange Zeit als "enfant terrible" der Modeszene. Von 1996 bis 2001 war er Designer des traditionsreichen französischen Modeunternehmens Givenchy.

BILDER von McQueens Mode:

Diashow Alexander McQueen-Show
Die Alexander McQueen-Show

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Frisch geschlüpft: Ein Küken auf dem Laufsteg

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Regenschutz: Große Robe mit Schirm behütet.

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Papagena: Käfig-Look zum Federn-Outfit.

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Schick: Tailliertes Hahnentritt-Kostüm.

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Komplett: Hahnentritt-Look von Kopf bis Fuß.

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Aufwendig: gerüschter Mustemix.

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Lippenbekenntnis: weggescminkte Augenbrauen und dicke Lippen lassen die Gesichter wächsern wirken.

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Diabolisch: Rot/Schwarz zum blassen Teint.

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Doppelt: Regenschirme mal anders getragen.

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Hoch hinaus: Knöchelbrecher-Heels mit Schlüssel-Detail.

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Ohne Worte

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Schräge Styles mit schrillen Farben.

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Hell und Dunkel.

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Bei den Männer-Outfits darfs auch ruhig mal ungewöhnlich sein.

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Muster werden kombiniert.

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Auch gegen Freizügigkeit hatte McQueen nichts.

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So extravagant seine Mode oft ist, so "brav" kann sie im nächsten Moment sein.

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Formen und Styles erinnern teilweise an außerirdische Lebensformen.

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Und immer in Kombination mit den typischen Schuhen.

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Bei den Männern darf's auch ruhig mal etwas schlichtes sein.

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Alexander McQueens Schuhkreationen sind sehr einzigartig.

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Kein Verbrechen
Die Polizei teilte mit, sie sei am Vormittag gegen 10.20 Uhr zur Wohnung McQueens im Londoner West End gerufen worden. Man gehe nicht von einem Verbrechen aus, hieß es. Die nächsten Angehörigen seien benachrichtigt worden.

In wenigen Tagen soll die Londoner Fashion Week beginnen, bei der McQueen seine neueste Kollektion präsentieren wollte. Der am 17. März 1969 geborene Modeschöpfer studierte nach einer Ausbildung zum Herrenschneider unter anderem an der renommierten St. Martin's School of Art & Design in London. Gleich mit seiner ersten eigenen Kollektion gelang ihm 1992 der Durchbruch: Sie stand unter dem provozierenden Motto "Jack the Ripper". Damit hatte McQueen sein Image als "enfant terrible" weg.

Umso überraschender war 1996 seine Berufung als Chefdesigner des immer aus Diskretion bedachten Modehauses Givenchy, das dem Konzern LVMH von Bernard Arnault gehört. Allerdings war seine erste 1997 gezeigte Kollektion für Givenchy eher zurückhaltend, fast damenhaft, wie Kritiker urteilten. Auch in den folgenden Jahren blieb er eher zahm, für einen kleinen Skandal sorgte dann aber die überstürzte Absage seines Haute-Couture-Defiles im Jänner 2001 - kurz zuvor hatte er Givenchy verlassen.

"Givenchy ist für mich ein Kompromiss", sagte McQueen einmal in einem Interview. "Givenchy mache ich nur fürs Geld. Denn mit Givenchy finanziere ich McQueen." Von Givenchy wechselte er als Kreativdirektor zu Gucci. Auch mit dem Sportartikelhersteller Puma arbeitete er zusammen.

Eigenes Label
Sein eigenes Label und sein eigenes Modehaus in London führte McQueen daneben stets weiter. Für einen Skandal sorgte dort 1998 die Verpflichtung des behinderten Models Aimee Mullins. McQueen wurde vorgeworfen, er habe das beinamputierte Mannequin wie ein Jahrmarktmonster ausgestellt. Der Designer wies dies zurück - er habe sich im Gegenteil für Behinderte einsetzen wollen. Der Zeitung "Le Figaro" sagte er damals: "Ich weiß, dass ich provoziere. Man muss nicht mögen, was ich tue, aber zumindest kann man es nicht ignorieren."

Er entwarf seit 2006 einen großen Teil der Kostüme für Lady Gaga - wie etwa für das Musikvideo Bad Romance.

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