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Eklat in Medellín

Rapper raucht sich an Escobar-Grab ein

Der US-Rapper Wiz Khalifa (29) hat Blumen am Grab von Kolumbiens getötetem Drogenboss Pablo Escobar niedergelegt und weitere Gedenkorte des Gangsters besucht. Fotos von seiner Hommagetour veröffentlichte er bei Instagram. Laut Berichten rauchte er am Grab auch Marihuana. Mit seiner Stippvisite brachte der Rapper Medellíns Bürgermeister Federico Gutierrez ziemlich auf die Palme.

Das sei eine unverantwortliche Verherrlichung der Verbrechen in einer Stadt, die so unendlich unter den Taten des Drogenkartells gelitten habe, sagte er nach Angaben des Portals "El Colombiano". "Dieser Typ hat nicht die Gewalt dieser Drogenhändler erleiden müssen. Statt Blumen zu Pablo Escobar zu bringen, sollte dieser Halunke lieber den Opfern Blumen bringen, er schuldet der Stadt eine Entschuldigung."

Escobar war am 2. Dezember 1993 auf der Flucht bei Medellin von einem Spezialkommando erschossen worden. Mehrere tausend Tote gehen auf das Konto seines Kokainkartells.

Der US-Rapper aus Pittsburgh schaffte es 2014 mit dem Album Blacc Hollywood auf Platz 1 der US-Albumcharts. Wiz Khalifa war wegen eines Konzerts im Rahmen des Festivals "Future Carnaval" in Medellín.

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