Life Ball 2009: Aufbau hat begonnen!

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© APA/Herbert Pfarrhofer

Life Ball 2009: Aufbau hat begonnen!

Drei Tage vor dem Life Ball-Spektakel in Wien wird am Rathausplatz eifrig gearbeitet. Die Helfer trotzen dem schlechten Wetter und bauen bei Regen und Wind unermüdlich Tribünen, Stände, Laufsteg und ein gigantisches Becken auf. Schön langsam nimmt die Wasserwelt, die am Samstag Schauplatz für die 17. Life Ball-Eröffnung ist, Form an.

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2,5 Millionen Liter Wasser
Fünf Becken werden auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern mit 2,5 Millionen Liter Wasser gefüllt. In den Becken kann man sogar schwimmen, was Promis wie Schwimmer Markus Rogan bei der Eröffnung auch tun werden, sogar Boote werden in dem künstlichen See fahren. "Das schönste Wasserbecken, das der Rathausplatz jemals gesehen hat", sagte Franz Baumann, Geschäftsführer der Firma Baumann/Glas/1886, die für den Aufbau verantwortlich sind. Das Unternehmen hat dem Life Ball die Arbeiten sozusagen geschenkt. Allein an dem Becken arbeiten zwölf Leute.

Seit Dienstag wird gebaut
Am Donnerstag, 14.5., soll die Rohaufstellung beendet sein. "Folien, die das Becken dicht machen, können erst dann geklebt werden, wenn der Regen aufhört. Wir wollen ja nicht, dass der Himmel das Becken füllt, sondern dass das schon die Feuerwehr machen darf", sagte Baumann. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird dann das Becken befüllt. Rund 16 Stunden wird es dauern, bis es voll ist, weiß Baumann.

Red Ribbon-Laufsteg
Das wichtigste Teil ist der Red Ribbon-Laufsteg, der über das Wasser führt. "Der musste so eingebaut werden, dass er die Folien nicht stört und das Becken trotzdem dicht hält", so Baumann.

"...fast ein Trevi-Brunnen"
Erste Elemente lassen bereits einiges erahnen, doch Baumann wollte nicht über alle Bühneneinbauten sprechen. "Das ist ein Geheimnis von Gery Keszler." Sicher ist, dass das Wasser vom Becken raufgepumpt wird, damit es über zwei, drei Kaskaden runterlaufen kann. "Wie bei einem schönen Brunnen, fast ein Trevi-Brunnen", sagte Baumann. Und ein weiterer Einbau von Fontänen und Lichtspielen sei auch vorgesehen.

Es gibt Höchstlasten
Mit der Feuerwehr und der Stadt Wien habe es gute Kooperationen gegeben, waren doch doch einige Sicherheitsfragen zu klären. "Am Rathausplatz gibt es kilometerweise Kabel und Leitungen aller Art, es gibt eine Garage drunter, die man beachten muss, es gibt Höchstlasten, die man beachten muss", erklärte Baumann.

Am Sonntag nach dem Life Ball kommt die Wasserwelt leider wieder weg. "Außer die Wiener Bevölkerung besteht darauf, dass sie länger bleibt", sagte Baumann.

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