Netrebko:

Einsame Diva

Netrebko: "Bei mir läuft einiges falsch"

Die Diva ist zurück. Fast ein Monat lang weilt Anna Netrebko (41) in Salzburg, präsentierte dort ihre neue „Verdi“-CD und lässt sich auf der Bühne feiern. Der Applaus tut ihr gut. Sie lacht wieder, macht Scherze. Auch als sie auf ihren Beziehungsstatus mit Erwin Schrott (40) angesprochen wird. „Wie alt sind Sie denn?“, fragt sie keck den Journalisten. „30.“ „Dann sind Sie mir zu jung!“ Der Lacher war auf ihrer Seite. Die Trennungsgerüchte um Erwin Schrott (40) reißen dennoch nicht ab. Obwohl sie nun ihr Schweigen bricht: „Es ist eine großartige Beziehung, die Liebe ist ungebrochen“, so die Star-Sopranistin mit etwas unsicherer Stimme.

Denn der Latino sieht das offenbar anders. „Kein Kommentar“, schnauzte er auf die Frage nach den Trennungsgerüchten. Ansonsten verliert er auch kein Wort mehr über seine noch offiziell existierende Lebensgefährtin – lieber schwärmte er über seine Tochter und seine Eltern in Uruguay. „Dort wo ich geboren bin, ist meine Heimat!“ Wien scheinbar schon länger nicht mehr. „Ich bin an so vielen Orten – alle Welt ist mein Zuhause.“

Allein zuhause
Fragt sich nur noch, wo ihr kleiner, gemeinsamer Sohn Tiago Aruã (5) da bleibt. Zurzeit wohl alleine in Netrebkos Appartement in Manhattan, New York. Denn Papa sang in Buenos Aires, Mama weilt seit fast zwei Wochen allein in Salzburg. „Tiago wird auf die Einschulung in Amerika vorbereitet“, so Netrebko. Nur: Wer kümmert sich denn um ihn? Angeblich Nannys und auch Netrebkos Schwester Natalia. Zu glauben, dass seinen berühmten Eltern die Trennung leicht fällt, ist aber kaum vorstellbar. „Ich verlege meinen Lebensmittelpunkt nach New York“, kündigte Netrebko ihren Abschied aus Wien an.

Beichte
Vielleicht bringt das etwas Ordnung in ihr Leben. Denn, so gesteht Anna im ARD-Talk, „ich habe Verantwortung. Für meine Familie, für meinen Sohn. Und es hängt an mir, alles zu organisieren und vorzubereiten. Sie haben mich gefragt, ob ich entspannt sei – NEIN! Eines läuft in meinem Leben total falsch: Ich arbeite zu viel. Und das ist meine Schuld. Nur meine. Ich mache zu viele Sachen“, klagt die Diva. Für ihre Weltkarriere zahlt sie privat einen sehr hohen Preis. „Ich will nur noch ein paar Jahre richtig intensiv arbeiten. Dann schalte ich definitiv ein paar Gänge runter. Arbeit, Karriere – das ist nicht alles. Das richtige Leben rauscht an einem vorbei. Und plötzlich bin ich schon 42! Teile meines Lebens kommen zu kurz. Es läuft gerade einiges falsch.“

Anna kämpft um ihr Glück – und ihre wilde Ehe mit Schrott. Es wäre nicht ihre erste Liebes-Krise. Netrebko zeigt Einsicht: „Für meinen Job braucht man ein starkes Nervenkostüm. Normale Leute halten das nicht aus. Aber irgendwie erlaubt es mir mein Charakter nicht, ein ruhiges Leben zu führen. Ich brauche einfach diesen Wahnsinn.“

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Diashow Netrebko & Schrott in Salzburg

Opernstars verzaubern Festspiele

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Autor: Daniela Bardel
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