Antonia:

Unfalldrama

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Antonia: "Wir hatten großes Glück!"

Keine zwei Wochen ist es her, dass Schlager-Star Antonia (30) und ihr Lebensgefährte Peter Schutti (43) im deutschen Hessen einen schweren Autounfall hatten. Ihr VW Phaeton rauschte eine Böschung hinab – die Bergung dauerte Stunden. Mit Lungenquetschung, Prellungen und Schleudertrauma wurden sie in die Intensivstation eingeliefert.

Nun spricht das Paar über die Unfallnacht, Schmerzen und böse Gerüchte:

ÖSTERREICH: Überhöhte Geschwindigkeit oder Geisterfahrer – was geschah wirklich?
Antonia: Nein, wir waren nicht in Eile! Auf der Strecke zwischen Königstein und Sandplacken kam plötzlich ein Licht auf meiner Fahrbahnseite auf mich zu und ich musste nach rechts ausweichen und so kam ich von der Straße ab. Ich bin der Meinung, es war ein Motorrad, es ging aber alles sehr schnell.
Peter Schutti: Es ist definitiv ein Fahrzeug auf uns zugekommen, ich habe das erst im allerletzten Moment mitbekommen. Jedoch glaube ich, dass dies ein Auto war mit einem kaputten Scheinwerfer. Es war aber durch den starken Nebel nicht wirklich zu erkennen.

ÖSTERREICH:
Wie gelangten Sie dann aus dem Auto?
Antonia: Ich kann mich nur erinnern, dass ich dachte, das Auto brennt und so bin ich wahrscheinlich intuitiv durch die Autotür raus und stürzte auf den Boden. Das Einzige, was ich dann noch weiß, ist, dass ich sehr starke Schmerzen im Brustkorb verspürte. Dann verlor ich das Bewusstsein.
Schutti: Auch ich verließ das Auto, weil es so qualmte. Beim Aussteigen rutschte ich mit dem rechten Fuß zwischen zwei Baumwurzeln – ich war dann zwischen Auto und Wurzel eingeklemmt. Ich hatte große Schmerzen und Schwindelgefühle. Irgendwann bemerkte ich mein Handy im Fußraum des Autos, griff danach, drückte einfach drauf und hielt es irgendwie an mein Ohr. Dran war mein Sohn, der unser Fahrer ist und den ich vor der Abfahrt informiert hatte.

ÖSTERREICH: Sie erlitten innere Verletzungen. Wie verläuft der Heilungsprozess?
Antonia: Schmerzen haben wir beide noch und kommen auch ohne Schmerzmittel nicht aus. Wir haben täglich Physiotherapie, machen spezielle Bewegungsübungen und müssen stündlich Atemübungen machen, damit die Lungenquetschung schneller heilt. Bei mir geht das gut voran, aber bei Peter fehlt da einfach noch die Luft.

ÖSTERREICH:
Auf den Fotos aus dem Spital sieht man keine Blessuren im Gesicht ...
Antonia: Es gab auch nur kleine Blessuren. Bei Peter am Kopf und bei mir am rechten Ohr, allerdings haben wir Spuren vom Gurt am Brustkorb und einige blaue Flecke.

ÖSTERREICH: Es gibt Stimmen, die von einer "Inszenierung" sprechen.
Antonia: Glaubt ernsthaft jemand, wir fahren gegen einen Baum, um PR zu machen? Das müssen kranke Menschen sein und total hohl im Kopf.


Autor: Norman Schenz
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