Assinger: Jetzt spricht der Prügel-Täter Assinger: Jetzt spricht der Prügel-Täter

Mr. Millionenshow

© Erich Reismann

 

Assinger: Jetzt spricht der Prügel-Täter

In der Prügel-Affäre rund um „Mr. Millionenshow“ Armin Assinger meldet sich nun jener holländische Polizist zu Wort, der Assinger angegriffen haben soll. In ÖSTERREICH schildert er den Vorfall: „Ich konnte nicht an ihm vorbei und das hat mich ein bisschen geärgert. Dann habe ich überholt und als ich in den Rückspiegel geschaut habe, sah ich, dass sie mir den Mittelfinger zeigten.“

Assinger-Anwalt: „Haben keine Stinkefinger gezeigt“
Der Anwalt von Assinger, der neben dem Moderator und Ex-Gendarmen ebenfalls am Rennrad mitten auf der Süduferstraße in Reifnitz am Wörthersee geradelt war, bestreitet die Aussage des holländischen Polizisten: „Weder ich noch Armin haben den Stinkefinger gezeigt.“

Auch über die Geschehnisse gleich danach gibt es unterschiedliche Versionen. So erstattete Assinger Anzeige gegen den Kontrahenten, weil ihm dieser durch eine Faustwatsche Kiefer und das Jochbein prellte – er zeigte den Touristen wegen Körperverletzung an. „Armin Assinger ist bereits einvernommen worden, über die weiteren Schritte entscheidet die Behörde“, so Anwalt Prattes. Reinhard D. spricht dagegen vom Versuch, den Widersacher festzuhalten: „Wenn er sagt, dass ich ihn geschlagen habe, dann ist das Blödsinn.“

„Warum fahrt’s ihr beiden so blöd auf der Straße?“
Aus dem Akt der erhebenden Beamten in Reifnitz ist derzeit nur durchgesickert, dass es vor der Prügelei auf der Süduferstraße ein verbales Geplänkel gegeben habe. Ein Polizeiinformant zu ÖSTERREICH: „Der Holländer ist bei den beiden Radfahrern im Schritttempo vorbei und hat laut ‚Was fahrt’s ihr beiden so blöd auf der Straße‘ geschrien. Der Assi hat wohl was Freches erwidert.“

Licht in die ganze Angelegenheit könnte die Aussage eines vierten unbeteiligten Mannes bringen, der den Holländer nach der Attacke verfolgt sowie ihn und das Kennzeichen seines A 6 fotografiert hatte. Der Zeuge machte den Touristen nämlich darauf aufmerksam, dass er mit einem der berühmtesten Österreicher in Konflikt geraten war. Daraufhin erstattete Richard D. in Velden Selbstanzeige. Die Kärntner Polizei sucht jetzt nach dem Zeugen, der vielleicht auch gesehen hat, wie die Prügelei tatsächlich abgelaufen ist.

Prügel-Täter: "Ich habe nur versucht, ihn festzuhalten“
ÖSTERREICH: Wie ist das Ganze aus Ihrer Sicht abgelaufen?
Richard D.: Ich konnte nicht an ihm vorbei und das hat mich ein bisschen geärgert. Dann habe ich überholt und als ich in den Rückspiegel geschaut habe, sah ich, dass sie mir den Mittelfinger zeigten.
ÖSTERREICH: Sie meinen den Stinkefinger?
D: Ja, den berühmten Finger. Das hat mich so geärgert, dass ich angehalten habe, ausgestiegen bin und zurück zu dem Mann lief.
ÖSTERREICH: Und dann haben Sie zugeschlagen?
D: Nein, ich habe nur versucht, ihn festzuhalten und habe gesagt: Jetzt bleibst du erst einmal stehen, du bist ein großer Junge und dann hebst du den Finger hoch? Jetzt erkläre mir mal, warum du das machst, denn ich finde so etwas nicht normal. Vielleicht war das auch blöd von mir und man lacht darüber, aber in dem Moment hat mich das so geärgert …
ÖSTERREICH: Gab es von Ihnen nun einen Angriff oder nicht?
D: Ein Schlag ins Gesicht, wie jetzt gesagt wird, so war das nicht! Wenn er sagt, dass ich ihn geschlagen habe, dann ist das Blödsinn. Das ist seine Geschichte und das ist meine.
ÖSTERREICH: Warum sind sie selbst auch zur Polizei gefahren?
D: Der Typ (er meint Assinger, Anm.) hat so ein Theater gemacht und alles Mögliche gemault. Und dann hat mir kurz darauf ein Zeuge gesagt, dass er einer der berühmtesten und wichtigsten Österreicher sei. Aber ich kenne und kannte den nicht. Außerdem habe ich seinen Dialekt so schwer verstanden. Und so bin ich zur Polizei, damit man auch meine Version kennt.
ÖSTERREICH: Rechnen Sie mit einem Gerichtsverfahren?
D.: Nein, warum soll ich. Das wäre einfach lächerlich.

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