Carmen Stamboli sagt in Las Vegas 'Ja'

Das Liebes-Interview

Carmen Stamboli sagt in Las Vegas 'Ja'

Am Mittwoch heben Ex-Miss-Austria Carmen Stamboli (32) und NLP-Coach René Otto Knor (43) ab in die US-Wüstenstadt. In der White Chapel, wo sich schon Stars wie Britney Spears und Sylvester Stallone trauten, sagen sie am Freitag Ja. Am 21. Mai geht dann in Wien die kirchliche Hochzeit über die Bühne.

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Voting Salzburg © oe24

Liebestalk
Vor dem Abflug traf ÖSTERREICH am SONNTAG das Powerpaar zum Liebestalk. Im Wiener Burggarten, immer mit Blick auf das Palmenhaus, wo 2013 das erste Date über die Bühne ging, durften die zwei schon einmal von ihrer Traumhochzeit träumen. „Allein beim Gedanken sind mir Freudentränen gekommen“, strahlt Carmen.

Nächster Punkt auf der privaten Wunschliste: ein gemeinsames Baby.

Carmen Stamboli & René Otto im Liebes-Talk

ÖSTERREICH: In fünf Tagen wird geheiratet. Steigt langsam die Nervosität?
Carmen Stamboli:
Es ist eine angenehme Aufregung, eine Vorfreude. Ich empfinde das nicht als Nervosität, sondern als etwas total Aphrodisierendes.
René Otto Knor:
Ich habe eine Riesenfreude. Wenn wir in der Früh im Bett liegen, denke ich oft an die Hochzeit. Und der Gedanke fesselt mich schon sehr.

ÖSTERREICH: Heiraten in Las Vegas, da denken viele erst einmal an Britney Spears Jux-Hochzeit und den berühmten Elvis-Imitator.
Knor:
Den wir bestimmt nicht haben werden (lacht). Es wird eher konservativ, nur der Rahmen, die White Chapel, ist eben etwas anders. Es ist auch keine Spaßhochzeit. Wir lassen das Ganze dann ja in Ös­terreich offiziell eintragen und heiraten am 21. Mai auch kirchlich in Wien.
Stamboli: Vegas wird konservativ-surrealistisch. Wir sind beide Vegas-Fans und nutzen oft die Chance, rüberzufliegen. Las ­Vegas inspiriert uns sehr, auch im geschäftlichen Sinn. Wir verbinden die Hochzeit gleich mit unseren Flitterwochen. Nach der Hochzeit in Wien geht es dann in die Tropen.

ÖSTERREICH: Wie wird Ihr Hochzeitstag aussehen?
Knor:
Wir heiraten am Abend. Die Carmen hat davor noch einiges vor.
Stamboli: Ich möchte den Tag einfach genießen. Boychuck, der Friseur von Paris Hilton, ein Partner von Hairdreams, wird mich unter seine Fittiche nehmen und mich aufstylen. Danach geht’s mit der Limousine in die Kapelle.
Knor:
Während Carmens Frisur gemacht wird, habe ich die Gelegenheit, mich vorzubereiten. Am Pool.
Stamboli:
Damit deine Farbe ein schöner Kon­trast zum Weiß ist (lacht).
Knor:
Trauzeuge wird unser Freund Ali, über den wir uns kennengelernt haben. Er ist Österreicher, lebt aber in Santa Monica. Ich finde es sehr schön, dass er einfliegt und dass sich der Kreis so schließt.

ÖSTERREICH: Welche Bedeutung hat das Heiraten für Sie? Carmen, gehören Sie zu denen, die schon als Teenager von der Prinzessinnenhochzeit geträumt haben?
Stamboli:
Ich bin lieber die Königin als die Prinzessin (lacht). Auch wenn meine Mama immer Prinzessin zu mir gesagt hat, hatte ich diese klassischen Träume nie. Heiraten war keine fixe Idee, die ich im Kopf hatte. Es ist einfach entstanden durch die gemeinsame Zeit, aus freiem Herzen, aus freiem Willen.
Knor
: Carmen liebt es, Frau zu sein. Aber eine Prinzessin ist sie wirklich nicht – im Sinne von einer aufgeschminkten Prinzessin. Ich hatte ja zehn, elf Jahre länger Zeit, darüber nachzudenken. In den letzten Jahren habe ich mir schon gewünscht, einen gemeinsamen Weg zu gehen.
Stamboli:
Mit der Hochzeit zeigt man ja auch nach außen, wir gehören zusammen, wir sind ein Paar.

ÖSTERREICH: Nach Las Vegas fliegen Sie nur zu zweit. Wird die Hochzeit in Wien dann umso größer?
Stamboli:
Nein. Wir heiraten in der Malteserkirche. Da ist nur die Blutsverwandtschaft dabei. Auch das Mittagessen ist im familiären Rahmen gehalten. Danach wollen wir im Hotel Lamée auf der Dachterrasse feiern, mit etwa 100 Freunden und Bekannten.
Knor:
Für uns fühlt sich das sehr gut an, weil die Hochzeit so ein Abbild von dem ist, was wir sind: Wir schätzen auf der einen Seite die Zweisamkeit und Intimität, auf der anderen aber auch das Gesellige.

ÖSTERREICH: Stichwort gesellig. Wie ausgiebig wurde beim Polterabend gefeiert?
Stamboli:
Ich trinke ja überhaupt keinen Alkohol und bin auch keine Partymaus. Deshalb habe ich stattdessen mit meinen engsten Freundinnen einen Wellnessvormittag in der Beauty Bar am Schwedenplatz eingelegt. Mit Massagen, Maniküre und Pediküre, das ganze Verwöhnprogramm. Meine Freundinnen haben sich sehr gefreut, weil es einmal etwas anderes ist, als sich nur zu betrinken und Party zu machen.
Knor: Meine ursprüngliche Idee war, in Vegas zu poltern. Aber da wir ja jetzt dort heiraten, war das hinfällig. Dann habe ich gedacht, ich miete mir ein Hotelzimmer mit meinen Jungs. Dann pokern wir, die Jungs können Zigarre rauchen und Whiskey trinken. Und nebenbei läuft Hangover. Aber es gibt kein Zimmer in der Stadt, wo du noch Zigarre rauchen kannst. Deshalb gehen wir jetzt nur Essen. Gepoltert wird nach der Hochzeit.
Stamboli:
Sicher nicht. Wenn der Punkt dahinter steht und wir verheiratet sind, ist es zu spät (lacht).

ÖSTERREICH: Carmen, was hat Sie an René überzeugt, dass Sie sich sicher waren, den muss ich heiraten? Und umgekehrt?
Stamboli:
Er ist ein guter Mann, ein verlässlicher Mann, er hält sein Wort, ist gut aussehend, er ist intelligent. Um es auf den Punkt zu bringen, er ist der Mann, mit dem ich mein Leben verbringen möchte.
Knor:
Ich könnte jetzt viele Attribute aufzählen, aber es ist einfach das Gefühl, dass ich gemerkt habe, hier bin ich angekommen und hier bleibe ich.
Stamboli:
Wir ziehen am selben Strang, schauen in dieselbe Richtung. Es hat sich einfach gut gefügt.

ÖSTERREICH: Also keine Angst, dass einer von Ihnen noch kalte Füße bekommt?
Stamboli:
Nein, ganz sicher nicht.
Knor:
Auch was unsere weltlichen Vorstellungen betrifft, unsere philosophischen oder geistigen Ideen, da sind wir uns sehr ähnlich. Ich glaube, „gemeinsam“ ist ein Wort, das dies sehr gut beschreibt.

ÖSTERREICH: Sie leben zusammen, arbeiten zusammen. Was, denken Sie, wird nach der Hochzeit anders sein als vorher?
Knor:
Jetzt kann ich endlich die Socken liegen lassen (lacht).
Stamboli:
Vergiss es! Ich glaube, es ist einfach ein Zeichen, dass jetzt ein Neustart beginnt. Beim Ge­danken, mit René vor den Altar zu treten, sind mir schon mal die Freudentränen gekommen. Gleichzeitig ist es auch ein Abschied, denn jetzt ist man dann wirklich unter der Haube.

ÖSTERREICH: Gehört zum Unter-der-Haube-Sein auch der Gedanke an Kinder?
Knor:
Ich habe ja schon eine Tochter, zu der Carmen ein sehr gutes Verhältnis hat. Aber ich möchte auf jeden Fall weitere Kinder mit ihr. Es müssen nicht zehn sein, aber zwei, drei oder vier wären schon schön. Ich glaube aber, das lässt sich nicht planen, das kann man sich nur wünschen.
Stamboli:
Im Business kann man viel planen, aber Kinder sind ein Geschenk Gottes. Wir sind auf jeden Fall beide lebensbejahend. Wenn wir dieses Geschenk bekommen, freuen wir uns.

Interview: Astrid Hofer

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