GNTM-Gewinnerin

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Deutsche wollen uns Alisar klauen

Glitterregen, Blitzlichtgewitter, ein ohrenbetäubender Jubelschrei. Donnerstagnacht um 23.04 Uhr war klar: Alisars Aschenputtel-Märchen ist wahr geworden. Die schüchterne Brünette aus Mattighofen, Einwandererkind aus Syrien (sie kam mit acht Monaten nach Österreich), ist Heidi Klums neues Germany’s Next Topmodel. Als erste Österreicherin. „Es war wie im Film. Ich dachte nur mehr oh Gott, oh Gott“, rang die 21-Jährige nach der Siegerkür nach Worten.

Kurze After-Show-Party und Interviewmarathon
Zeit, um den Triumph zu genießen, blieb wenig. Bis ein Uhr früh war Alisar nach der Finalshow im Dauereinsatz, ließ sich von den 15.000 Fans in der Kölner Lanxess-Arena feiern, posierte für die Fotografen. Zwischendurch flog sie ihrer Mutter Majeta in die Arme, herzte die jüngeren Geschwister: „Wer weiß, wann ich sie wiedersehe.“ Die After-Show-Party verlief kurz: „Ich bin schnell ins Bett gefallen.“

Am Freitag ein Interviewmarathon: Mehr als 60 Presseanfragen, danach das nächste Fotoshooting. Aber auch das: Am Tag nach dem Sieg ätzte die deutsche „Bild“ Richtung Alpenrepublik: „Wollen die Österreicher den tollen Sieg etwa für sich beanspruchen, Alisar gar zurückholen? Liebe Nachbarn: Kommt gar nicht in die Tüte!“ Und dann dreist weiter: „Die bezaubernde Alisar geben wir nie wieder her!“ Aber hallo: Neidisch, weil eine Österreicherin schönste Deutsche wurde?

Lächeln für die Kamera, sonst perfekt abgeschirmt
Alisars Triumph hatte sich abgezeichnet. Schon vor dem Start schallten Sprechchöre durch die Arena, auf jedes Lächeln folgte ein Kreischkonzert. Als die Österreicherin schließlich in Lack und Leder durch die Halle stöckelte, gab es für ihre Fans kein Halten mehr. Gefeiert wurde auch die Zweitplatzierte Hanna (18). Für Laura (23) hingegen hagelte es Buhrufe.

Die Show war perfekt inszeniert. Wirklich nahe kamen den Models nur wenige. Ein Dutzend Securitys schirmten sie von Normalsterblichen ab, nach der Finalshow verschwanden die meisten, allen voran Heidi, durch den Hinterausgang. 294.000 Österreicher fieberten auf ProSieben live mit, in Deutschland sahen 4,6 Millionen zu.

Weltstar Alisar: Millionen rollen

Modelmanager schwärmen schon jetzt: „Sie hat enormes Potenzial“, sagt Agentin Andrea Weidler. Mode-Experte Adi Weiss ergänzt: „Richtige Maße, richtige Größe, kein 08/15 Gesicht.“ Alisar Ailabouni, das Austro-Sommermärchen: „Wenn sie jetzt genug Biss hat“, sagt Maciek, Head Booker von Next-Company in Wien, „wird sie es in die internationale Liga mit Topgagen schaffen.“

Kampagnenaufträge im Wert von 400.000 Euro sind für die Siegerin bereits fix. Sie wird das Gesicht von Maybelline Jade, Gilette Venus und C&A. Zusätzlich kann Alisar als Topmodel pro Event 10.000/Tag verdienen, so sind 60.000 Euro pro Monat drin. Vierzig Prozent davon muss sie an das Heidi-Klum-Management abliefern, das das Topmodel exklusiv unter Vertrag hat: „Der Stress geht ab sofort los“, sagt Alisar, „ich freue mich drauf!“

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