Ein Baby für Ex-Minister Buchinger Ein Baby für Ex-Minister Buchinger

"Vater-Urlaub"

© TZ ÖSTERREICH / Niesner

 

Ein Baby für Ex-Minister Buchinger

Es war das amouröse Highlight der Regierung Gusenbauer: Im Herbst 2007 tuschelte die rot-schwarze Koalition über die Liebelei des damaligen Sozialministers Erwin Buchinger mit der um 25 Jahre jüngeren Salzburger SP-Frauensekretärin Marina Laux. Buchinger, Vater zweier erwachsener Kinder, zog Ende 2007 aus dem Salzburger Haushalt mit seiner Gattin Elisabeth aus – und in Wien mit seiner neuen Liebe zusammen.

Neues Glück.
Inzwischen sind drei Jahre ins Land gegangen. Buchinger ist Behindertenanwalt, aus der einst scheel beäugten Mesalliance wurde eine stabile Beziehung – und jetzt kann er stolz verkünden: „Ja, zu Weihnachten werde ich wieder Vater.“

Noch wissen er und seine Marina nicht, welches Geschlecht das Baby haben wird – das soll erst bei Ultraschalluntersuchungen Anfang Juli klar werden.

Fix ist aber jetzt schon, dass das Vaterglück das bewegte Leben des Ex-Ministers noch einmal kräftig durcheinanderwirbeln wird: Im ÖSTERREICH-Interview kündigt Buchinger an, dass zumindest für ein halbes Jahr Windeln statt Politik angesagt sind, wenn er in Väterkarenz geht.

Und nun will er endlich auch seine komplexen Familienverhältnisse klären: Drei Jahre, nachdem er aus dem gemeinsamen Haushalt mit der Mutter seiner ersten beiden Kinder ausgezogen ist, kann er sich jetzt endgültig scheiden lassen. Neue Heiratspläne dementiert Buchinger ausdrücklich nicht …

Als Sozialminister kämpfte Erwin Buchinger für die Gleichstellung von Mann und Frau. Als angehender Vater will er die Theorie nun in die Praxis umsetzen.

ÖSTERREICH: Wir gratulieren zum Elternglück. Wie nahmen Sie selbst die Nachricht auf, mit 55 nochmals Vater zu werden?
Erwin Buchinger: Danke für die Glückwünsche. Und: Ich war natürlich überglücklich. Noch dazu, wo das Baby möglicherweise genauso ein Christkindl wie ich wird.

ÖSTERREICH: Wie bitte?
Buchinger: Mein Geburtstag ist der 25. Dezember. In diesen Tagen liegt auch der wahrscheinlichste Geburtstermin.

ÖSTERREICH: Wie legt ein viel beschäftigter Behindertenanwalt und Ex-Minister die Vaterrolle an?
Buchinger: Ich habe als Minister für die Gleichstellung der Frau gekämpft – und werde das jetzt in die Praxis umsetzen: Ich plane, auch bei der Karenz halbe-halbe zu machen: Ich will sechs Monate in die Vaterkarenz gehen, Marina geht dann gleich lange. Als Behindertenanwalt arbeite ich „nur“ an die 50 Stunden pro Woche, deutlich weniger als in der Zeit als Minister. Danach habe ich also auch genug Zeit für die Familie.

ÖSTERREICH: 50-Stunden-Wochen können Sie während der Väterkarenz aber vergessen ...
Buchinger: Ja. Da kommt einiges auf mich zu, auf das ich mich aber immens freue.

ÖSTERREICH: Wissen Sie schon, ob es ein Bub oder ein Mäderl wird?
Buchinger: Das sieht man erst in ein, zwei Wochen auf den Ultraschallbildern.

ÖSTERREICH: Werden Sie jetzt Ihre neue Liebe heiraten?
Buchinger: Ich bin ja noch verheiratet, werde aber in den allernächsten Wochen die Scheidung meiner bisherigen Ehe in die Wege leiten. Danach sehen wir weiter.

Interview: Josef Galley

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