Aufbahrung am Zentral-Friedhof

Peter Alexander

 

Aufbahrung am Zentral-Friedhof

Die Familie wollte geheim Abschied nehmen. Ohne Blitzlichtgewitter. Ohne Fanrummel. Ein kleines Begräbnis nur im engsten Kreis der Angehörigen und Freunde. Das war auch der Wunsch von Peter Alexander (†84). Aber Alexander der Große, der in der Nacht von Freitag auf Samstag in seiner Döblinger Villa starb, kann nicht ohne einen letzten Applaus von der Bühne des Lebens abtreten. Jetzt wird er mit allen Ehren, wie es sich für einen Star seines Kalibers gehört, verabschiedet.

Kondolenzbuch
Alexander wird diesen Samstag, 19. Februar, auf dem Wiener Zentralfriedhof öffentlich aufgebahrt. Zwischen 9 und 16 Uhr können ihm dort Freunde und Fans in der Halle 2 die letzte Ehre erweisen. Es wird auch die Möglichkeit bestehen, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen.

"Es ist der letzte Dank an sein Publikum. Die Resonanz der Fans auf seinen Tod war so groß, dass sich die Familie entschlossen hat, einer Aufbahrung zuzustimmen. Auch wenn es so nicht von Peter Alexander geplant war", sagt Sprecherin Erika Swatosch. Der Andrang wird gigantisch sein. Zum Vergleich: Zum Falco-Begräbnis kamen 10.000 Trauernde.

Kein Ehrengrab
Schon am Montag pilgerten viele zum Familiengrab am Grinzinger Friedhof.Ein Ehrengrab am Zentralfriedhof – das müsste von der Familie beantragt werden – wird es aber für Peter Alexander nicht geben. "Die Aufbahrung findet nur deshalb am Zentralfriedhof statt, weil es hier die größte Halle in Wien gibt", so Swatosch.

Sobald sich die Fans von ihrem Idol verabschiedet haben, geht das Verwirrspiel um das Begräbnis weiter. "Es wird unter totalem Ausschluss der Öffentlichkeit passieren. Nur mit Familie und engsten Freunden“"

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