Schmutziger Prozess um Udo Jürgens

100-Millionen-Erbe

Schmutziger Prozess um Udo Jürgens

Wien. Landesgericht für Strafverfahren, Dienstag, 11 Uhr. Eigentlich dreht sich der Prozess, der im Saal 211 geführt wird, um die „beleidigende und herabwürdigende Berichterstattung“ einer österreichischen Zeitung über den Streit um Udos 100-Millionen-Erbe. Was aber während des Verfahrens klar wird: Der Familien-Zwist um den Nachlass tobt heftiger denn je.

Jürgens’ Geliebte soll im Erbstreit treibend sein
Die Anklagende, Sabrina Burda, ist medial als Ex-Geliebte des am 21. Dezember 2014 verstorbenen Sängers bekannt. In Berichten des Gratisblattes wurde sie wenig schmeichelnd als Frau, mit der Jürgens „fallweise Sex hatte“ bezeichnet. Außerdem wurde Burda bezichtigt, indirekt den Erbschaftsstreit anzukurbeln, indem sie auf ihre Tochter Gloria einwirke. Als Zeuge wurde Udos Sohn Johnny Jürgens in den Gerichtssaal per Video zugeschaltet. „Ich kann nicht wahrheitsgemäß beantworten, dass Sabrina Burda zündelt. Genauso wenig kann ich mir aber vorstellen, dass sie nicht mit ihrer Tochter Gloria darüber spricht.“

Keine Einigung im Erbstreit – aber Sieg vor Gericht
Gloria Burda hatte Protest gegen das Jürgens-Testament eingelegt – völlig unverständlich für Johnny: „Sie blockiert damit den ganzen Prozess. Für mich ist nicht verständlich, warum der Wille meines Vaters nicht respektiert wird.“ Darüber wird so schnell keine Einigung herrschen. Dafür gab es eine gerichtliche Entscheidung: Burda gewann. Urteil nicht rechtskräftig.C. Treidl

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