Schneider:

Gabalier-Freundin

Schneider: "Kinder sind ein Thema"

Wer wird Kiddy Contest-Sieger 2015? Am 7. November geht’s in der Wiener Stadthalle und live auf Puls 4 (ab 18 Uhr, zuvor ­Kiddy Contest backstage, 17.25 Uhr) um die diesjährige Nachwuchstrophäe. An vorderster Front mit dabei: Silvia Schneider (33). Die Linzerin führt heuer zum ersten Mal als Moderatorin durch den Kiddy-Showdown und erfüllt sich damit einen kleinen privaten Kindheitstraum.

Kindershow
„Der Kiddy Contest hat mich begleitet beim Erwachsenwerden. Dass ich ihn jetzt selbst machen darf, freut mich riesig“, so die kecke Blondine im großen ÖSTERREICH am SONNTAG-Interview (siehe unten). Die Livesendung will Schneider tanzend eröffnen. Das Singen überlässt sie dann aber doch lieber anderen: im Job den zehn Finalisten auf der Bühne, privat ihrem Liebsten, dem Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier (30).

Schwer verliebt
Seit 2013 schon ist die Moderatorin mit dem Steirer liiert. Gemeinsame Auftritte mit Gabalier, der auch abseits der Charts – Stichwort Bundeshymne und Co. – regelmäßig für Schlagzeilen sorgt, sind trotzdem bis heute selten. Und das, obwohl das Paar, wie Schneider verrät, bisweilen privat schon gerne auf den Putz haut: „Aber dann erfährt es keiner, wir sind da ganz schlau.“

Babypläne
Ihren Kiddy Contest-Job will Silvia Schneider, allen Gerüchten zum Trotz, jedenfalls nicht als „Vorübung für den eigenen Nachwuchs“ verstanden wissen. Klar ist für die Puls 4-Lady aber dennoch, dass sie ihren Wohnsitz in der Steiermark langfristig nicht nur mit Andreas Gabalier teilen will: „Momentan ist 
im Leben von Andi und mir viel los. Kinder sind definitiv ein Thema, aber noch nicht jetzt.“

Karriereträume
Bis es 
ans Windelwechseln und Fläschchengeben geht, will sich die Oberöster­reicherin erst einmal noch ein paar weitere berufliche Träume erfüllen. Nach dem Kiddy Contest lautet das nächste Karriereziel: auf zum Film! Sie hofft, bald eine Schauspielrolle zu ergattern.

Silvia Schneider: Das Interview

ÖSTERREICH: Ihr erster „Kiddy Contest“, und dann gleich live aus der Stadthalle. Ist man da auch als Profi ein bisschen nervös?
Silvia Schneider: Ich bin aufgeregt, im positiven Sinn. Den Kiddy Contest habe ich selbst immer gerne geschaut, er hat mich begleitet beim Erwachsenwerden. Dass ich ihn jetzt machen darf, freut mich riesig. Kinder sind das ehrlichste Publikum, das du haben kannst. Sie zu unterhalten, aber auch eine Show zu machen, die im Fernsehen funktioniert, ist eine Gratwanderung. Dazu kommt: Ich werde den Kiddy Contest tanzend eröffnen. Letztens habe ich geträumt, dass ich die Choreografie vergessen habe. Ich hoffe, dass alles klappt.

ÖSTERREICH: Hätten Sie als Kind selbst gern beim „Kiddy Contest“ mitgemacht?
Schneider:
Ja, bestimmt. Ich habe es schon immer geliebt, auf der Bühne zu stehen. Ob das gut war oder schlecht, muss meine Mutter beurteilen. Bei den Halbfinalaufzeichnungen habe ich festgestellt, dass ich auch heute noch ein totales Kind bin. Am liebsten würde ich mit ihnen he­rumtollen, tanzen, singen und Spaß haben. Das geht natürlich nicht. Aber ich nehme mich auf der Bühne nicht zu ernst, sondern versuche eher, eine große Schwester zu sein.

ÖSTERREICH: Die selbst singen kann – und auch diesbezüglich Tipps gibt?
Schneider:
Theoretisch müsste ich es können. Aber ich bin da nicht so talentiert. Das Singen überlasse ich jemand anders.

ÖSTERREICH: Was ist für Sie die größte Herausforderung am „Kiddy Contest“?
Schneider:
Dass man schon im Voraus weiß, dass alles anders kommt als geplant. Kinder sind unberechenbar. Ein Kind, das bei den Proben laut und extrovertiert war, kann plötzlich ganz schüchtern sein. Und umgekehrt. Auch die Kinder im Publikum werden nicht unbedingt zuhören, wenn sie sollen, dafür aber klatschen und tanzen, wenn auf der Bühne etwas passiert.

ÖSTERREICH: Jetzt, wo Sie eine Kindershow moderieren, drängt sich die Frage auf: Sind Kinder bei Ihnen auch privat ein Thema?
Schneider:
Es macht mir riesig Spaß, mit Kindern zu arbeiten. Aber es ist nicht so, dass ich mit den Kiddy Contest-Finalisten schon für später übe. Auch wenn ich irgendwann Kinder haben möchte, auf alle Fälle. Momentan ist im Leben von Andi (Gabalier, Anm.) und mir sehr viel los. Wir sind hin- und hergerissen. Kinder sind definitiv ein Thema, aber noch nicht jetzt.

ÖSTERREICH: Sie sind seit Jahren ein Paar, treten aber so gut wie nie gemeinsam auf. Warum scheuen Sie die Öffentlichkeit?
Schneider:
Wir wollen uns ein privates Refugium aufrechterhalten. Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, erkennen ihn die Leute natürlich. Aber wenn wir einen draufmachen wollen, tun wir das trotzdem, und dann erfährt es keiner. Wir sind da ganz schlau und kommen voll auf unsere Kosten, egal wo­rum es geht.

ÖSTERREICH: Ihr Freund gerät mit kontroversiellen Aus­sagen immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Wie gehen Sie damit um?
Schneider:
Er ist auf alle Fälle jemand, der polarisiert in der Öffentlichkeit. Aber er weiß auch, damit umzugehen. Er ist einfach einer, der eine starke Meinung hat, die auch kundtut und dahintersteht. Das bewundere ich.

ÖSTERREICH: Zurück zum Job: Gibt es neben dem „Kiddy Contest“ derzeit noch ­einen anderen Karrieretraum, den Sie sich erfüllen wollen?
Schneider:
Ja, eine Wanderdoku, weil ich selbst begeisterte Wanderin bin. Vor allem die Schlögener Schlinge und da die Donauwanderwege haben es mir angetan. Ich würde auch gern wieder etwas schauspielern. Man geht immer wieder zu Castings, aber es ist sehr schwierig, in Österreich eine Rolle zu bekommen.

ÖSTERREICH: Sie sind permanent im Einsatz. Träumt man da nicht auch mal von einer kleinen Auszeit?
Schneider:
Momentan lebe ich wirklich aus dem Koffer. Aber Weihnachten ist die nächste Ruhephase, und darauf freue ich mich riesig. Bei uns ist das immer sehr schön, sehr gemütlich: essen, schlafen, fernsehen, skifahren, Zeit mit der Familie und dem Liebsten verbringen.

Astrid Hofer

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