Streit um Udos Erbe eskaliert

Tochter legte Protest ein

Streit um Udos Erbe eskaliert

Streit um 100 Millionen. Es ist der Aufreger dieser So­ciety-Woche: Neun Monate nach dem Tod von Udo Jürgens († 80) ist ein heftiger Streit um sein Erbe entbrannt (100 Millionen Euro). Die Familie des größten ­heimischen Entertainers ist völlig entzweit. Die Lage eskaliert nun völlig: Jürgens’ jüngste uneheliche Tochter Gloria (20) legte Protest gegen das Testament ein.

Jürgens Sohn Johnny (51) erklärt in einem Interview mit der Bunten, worum es ­genau geht: „Meine Halbschwester Gloria hat Einspruch gegen die Erteilung des Erbscheins erhoben und Beschwerde gegen die Testamentsvollstrecker eingereicht, was zur Folge hat, dass der Nachlass blockiert ist“ (siehe Interview rechts). Das bedeutet: Geld und Immobilien (Schweiz, Portugal) bleiben für alle unantastbar.

Gloria kämpft alleine gegen alle. Der Rest der Famile ist sich einig und akzeptiert den letzten Willen des Stars: „Er hat fair und gerecht geteilt“, so Johnny.

Familie kommuniziert nur mehr über die Anwälte

Es ist ein schmutziger Krieg: Derzeit wird nur mehr über Anwälte kommuniziert. Die Kosten für die Rechtsvertretung belaufen sich auf eine hohe fünfstellige Summe.

Hintergrund: Die unehe­lichen Kinder (Gloria, aber auch Sonja) sind nur Vermächtnisnehmer und nicht Erben. Dagegen will Gloria kämpfen. Sie erhält zwar in etwa so viel wie die Erben. Aber diese haben mehr Einfluss darauf, was mit dem Nachlass (Songrechte, Firmenbeteiligungen) geschehen wird.

"Udo war bei der Aufteilung seines Vermögens sehr fair"

Frage: Ihr Vater ist seit neun Monaten tot. Er hat sein Testament nach Schweizer Erb­recht gemacht, das längst eröffnet wurde. Wie hat er sein Vermögen aufgeteilt?
John Jürgens
: Meine Schwester Jenny, Udos Lebensgefährtin Michaela Moritz und ich sind die Erben. Seine unehelichen Töchter Sonja und Gloria sind die Vermächtnisnehmer. Wir drei sind uns mit Sonja einig. Dieses Testament war der Wille meines Vaters, da gibt es für Jenny und mich nichts dran zu rütteln. Auch Michaela und Sonja akzeptieren Udos letzten Willen uneingeschränkt. Warum Gloria querschießt, verstehen wir nicht, denn wir alle wurden mit minimalen ­Abweichungen mit dem ­gleichen Anteil bedacht. Das lässt vermuten, dass es ihr um etwas anderes geht.

Frage: Wissen Sie inzwischen genau, wie viel Sie erben werden?
Jürgens: Nein, weil die ­immateriellen Werte wie Songs, Rechte und Ähnliches noch bewertet werden müssen … Wir haben alle noch keine Zahlen, wir wissen nur, wer auf wie viel Prozent des Erbes Anspruch hat. Jeder kennt seine Quote und ich kann mit der Entscheidung meines Vaters sehr gut leben. Man könnte im Prinzip sagen, dass Udo sein Vermögen in etwa durch fünf geteilt hat, auf seine vier Kinder und seine Lebens­gefährtin. Er war da sehr fair und gerecht. Bedacht wurden noch zwei ihm nahestehende Personen sowie seine Stiftung.

Frage: Wenn es Ihrer Halbschwester nicht um Geld geht, wie Sie vermuten, was könnte dann ihr Anliegen sein?
Jürgens: Offenbar will sie einen Erbenstatus. Denn die Erbengemeinschaft entscheidet, was mit dem Nachlass unseres Vaters passiert, den Vermögenswerten, seinen Firmenbeteiligungen und auch mit seinen Rechten. Die Beschlüsse der Erbengemeinschaft müssen aber immer einstimmig sein, um handeln zu können. Je mehr Erben es gibt, desto schwieriger wird es sicher, zu einer Einigung zu kommen … Ich vermute, dass mein Vater deshalb auch nur drei Erben festgelegt hat … Im Grunde kenne ich aber die Beweggründe von Gloria nicht. Vielleicht geht es um verletzte Gefühle, nicht erfüllte Erwartungen.

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