Holender bringt Eröffnungschoreographie durcheinander

"Alles Walzer"

© Apa

Holender bringt Eröffnungschoreographie durcheinander

Staatsoperndirektor Ioan Holender hat die Eröffnungschoreographie des Opernballes am Donnerstag in letzter Minute gehörig durcheinandergewirbelt. Anstatt dass wie ursprünglich vorgesehen die beiden leitenden Tanzschulbesitzer gemeinsam "Alles Walzer" sagen, entschied der Direktor bei der Generalprobe am Mittwochabend, dass diese berühmten Worte nun von den Debütanten während ihres Eröffnungswalzers gesprochen werden. "Eine wunderbare Idee, aber so war es nicht geplant", sagte Tanzlehrer Edgar Kummer.

Herausforderung für die Debütanten
Die Entscheidung bringt für die Choreographen zusätzliche Arbeit, denn es ist gar nicht so einfach inmitten des Tanzes plötzlich auch sprechen zu müssen. "Es ist eine Herausforderung. Ich hoffe, es sind alle multitaskingfähig", meinte Kummer. Bei der Generalprobe brachte das "Alles Walzer" die Debütanten jedenfalls gehörig außer Takt.

"Blume des Lebens"
Dabei ist die Choreographie des heurigen Opernballes an und für sich schon schwieriger als in den Jahren zuvor. Die 160 Paare bilden während der Eröffnung mehrere komplizierte Figuren, die besonders von der Höhe aus betrachtet sehr spektakulär aussehen. Höhepunkt ist eine "Blume des Lebens", die sich schließlich in den Eröffnungswalzer auflöst. "Ich bin sicher, sie schaffen das", gab sich Kummer aber optimistisch.

Sonst fand der Operndirektor, dessen Tochter Alina bei der Einlage des Kinderchors des Sangeshauses bei der Eröffnung mit dabei ist, überraschend versöhnliche Töne. "Man darf nicht vergessen, dass mit dem Opernball viel Geld verdient wird - auch von Friseuren und Kellnern", sagte Holender. Deshalb sei es auch nicht so interessant, wer aller heuer nicht zu dem Ball kommt. "Interessanter ist, wer kommt", sagte der Opernchef.

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