10. Februar 2010 17:32
Zumindest ein Luder ist in Wien gelandet: Katie
Price kam, lächelte - und schwieg. Zumindes bei einem Medientermin im
Hotel Merdien in der Wiener City waren der 31-Jährigen nur wenige Worte zu
entlocken. "Mir geht es gut, Danke!" und "Ich bin hier bei
meinem Freunden, das ist perfekt", so Price vor Dutzenden versammelten
Kamerateams und Journalisten.
Nach dem kurzen Posing-Auftritt für die Fotografen mit schlicht
hochgebundenen Haaren und weiß-grau-schwarz melierter Flauschjacke zog Price
beschützt von fünf Securities gemeinsam mit ihren Gastgebern Irene und
Alexander Mayer sowie Party-Prinz Marcus von Anhalt in Richtung
Hofreitschule, um den Lipizzanern einen Besuch abzustatten. Ihr einziger
Kommentar zu Wien: "Ich hatte noch keine Chance, die Stadt zu sehen."
Gastgeber redefreudig
Ihre Gastgeber zeigten sich hingegen
durchaus redefreudig: "Wir haben sie als sehr, sehr lustig und gelöst
kennengelernt - ganz normal und total unkompliziert", meinte Irene
Mayer. "Sie ist total happy, dass sie hier ist, aber sie hat einen
wahnsinnigen Flug hinter sich", erklärte ihr Mann Alexander, der auch
den Überblick über das Programm behält: "Wir werden die
Lipizzaner-Dressur sehen und wie die Pferde gestriegelt und gesattelt werden."
Ein Ritt auf einem der weißen Hengste wird Pferde-Närrin
Price leider nicht gestattet.
Katie begeistert von Pferden
Opernballgast Katie Price war
begeistert von den Lipizzanern, deren Besuch Leiterin Elisabeth Gürtler
ermöglicht hat: "Ich bin sehr beeindruckt und hoffe, dass ich bei
meinem nächsten Österreich-Besuch die Zeit habe, die persönliche Einladung
von Frau Gürtler wahrzunehmen und mir das Gestüt in Piber ansehen kann",
meinte das britische Starlett nach dem Besuch.
Der weitere Wien-Plan
Am Donnerstag gegen 21.00 Uhr wollen die
Mayers mit ihren Gästen zum Ball aufbrechen. "Katie wird ein
weißes Kleid anziehen", so der Gastgeber. "Es ist ein ganz
hochgeschlossenes Kleid, sehr, sehr brav und sehr edel." Vor der
Tanzveranstaltung steht ein Schönheitsschlaf, Sightseeing, ein
Beauty-Treatment und ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Am Freitag
gegen 14.00 Uhr bricht Katie Price dann wieder nach London auf.
Mehr Securities
Gar nicht geheuer ist den Mayers der
Medienrummel um Price: "Wir haben schon vorgehabt, Walzer zu tanzen -
wenn uns die Medien lassen", zeigte sich Alexander Mayer besorgt. Um
nicht in seiner Loge eingesperrt zu werden, will der Wiener
Immobilienunternehmer die Zahl seiner Securities noch aufstocken. Mayer: "Ganz
ehrlich - ich habe wirklich Angst davor. Wir haben nicht gewusst, was das
auslöst. Wir wollten einfach eine Bekannte einladen." Insofern
werde es nach dem Besuch von Price auch keine Fortsetzung geben.
"Wir haben gar nichts gezahlt, nicht das Hotel, nicht den Flug",
kritisierten die Meyers die mediale "Hetze" gegen ihre Person nach
der Einladung von Price. "Vielleicht ist dieses Land noch nicht soweit,
internationale Gäste zu empfangen, die einfach Fun haben",
orakelte Irene Mayer. "Es ist echt fies, was da passiert",
ergänzte ihr Mann Alexander. "Wir wollen uns nicht mit Richard
Lugner vergleichen. Ich bewundere den Herrn Lugner und was er hier kreiert
hat. Aber wir haben kein Einkaufszentrum, nichts was man bewerben muss."
"Nicht gegen Lugner"
"Ich möchte das Katie
nach Hause geht und einen schönen Eindruck von der Stadt hat",
betonte der Unternehmer. Sein Ziel sei es aber auch, dass die Britin allen
erzähle, wie schön Wien sei. So könne man vielleicht erreichen, dass mehr
Stars ohne Gage zum Opernball kommen, meinte er. Die Einladung von Price
gehe jedenfalls überhaupt nicht gegen Lugner, betonten seine Frau.
Prinz wenig zurückhaltend
Bis zu Party-Prinz Anhalt hat
sich das versöhnliche Wording offenbar nicht herumgesprochen: "Der
Richard Lugner ist 79 Jahre alt und muss seinen Kiosk oder was er da hat
bewerben, der ist nicht meine Kragenweite. Wir müssen nichts verkaufen",
erklärte Anhalt. Auch am geplanten Gast des Baumeisters, Lindsay Lohan, ließ
er kein gutes Haar. "Rote Haare, blass, Sommersprossen", meinte
Anhalt. Als er sie kennengelernt habe, sei Lohan zudem betrunken gewesen und "hat
in einen Kübel gekotzt".