Video zum Thema Weichselbraun disst Ursula Stenzel
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Opernball-Aufreger

Weichselbraun: Stenzels Konter

"Ich frage mich, was aus der Interviewerin geworden ist. Wahrscheinlich nicht viel", witzelte Mirjam Weichselbraun im ORF über Politikerin und Ex-ZIB-Moderatorin Ursula Stenzel. Mit dem Kommentar, den sie nach einem Einspieler mit Opernball-Aufnahmen aus den 1980er-Jahren machte, sorgte sie für einen Eklat.

Konter
Auf Radio Ö24 reagierte nun Ursula Stenzel und schoss scharf zurück. Erst einmal nahm sie sich Weichselbrauns lockere Umgangsformen mit den Stargästen vor: "Ich habe es nicht direkt gehört, weil ich später eingestiegen bin. Ich habe nur die relativ peinlichen Interview-Versuche mitbekommen mit dem Sohn Alain Delons. Schon alleine durch die Art der Annäherung, 'Hallo' und so weiter, es offenbar vorgezogen hat, der Frau Weichselbraun kein Interview zu geben."

Kein Niveau
"Aufgrund der Reaktionen habe ich erfahren, was sie gesagt hat. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich kommentiere so etwas nicht. Niveaulosigkeit kommentiere ich nicht", konterte sie weiter. Beleidigt fühlt sie sich durch Mirjam Weichselbrauns Witz nicht: "So etwas beleidigt mich nicht. Das hat einfach keine sehr gute Qualität und ist auch überflüssig. Was soll ich da kommentieren?"

ORF-Kritik
Stenzel sprach von einem Trend des ORF gegen die Freiheitlichen, die man entweder ausblende oder mit verschiedensten Vorurteilen belaste: "Ich bin da jetzt natürlich hineingefallen durch meine politischen Schritt."

Der ORF sieht die Aufregung gelassen: " "Trademark der ORF-Moderationen beim Opernball ist ein spielerisch-ironischer Grundton, der dem gesellschaftlichen Höhepunkt des Faschings angemessen ist. Wenn dann im Laufe einer dreistündigen TV-Live-Übertragung bei aller Professionalität eine Pointe einmal nicht richtig aufgeht oder missverständlich ankommt, ist das bedauerlich und selbstverständlich nicht beabsichtigt", erklärte TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm gegenüber der APA.
 

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