Kaum neue Ideen

"Beste Show der Welt" enttäuscht

Mit Stefan Raabs TV-Abgang fehlte ProSieben plötzlich der große Entertainer für die Samstagabend-Shows. Wer es richten sollte? Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die eine neue Sendung bekamen. Die beste Show der Welt sollte das Publikum wieder vor den Fernseher locken. Obwohl die Quoten gut waren, enttäuschte die Sendung trotzdem.

Das Wesentliche fehlt
Über dreieinhalb Stunden lang präsentierten die beiden jeweils vier Showkonzepte, die es in ähnlicher Form bereits gab und versuchten, die Zuschauer davon zu überzeugen, dass eine dieser Ideen die "beste Show der Welt" ist. Was an sich ganz witzig hätte sein könnten, entpuppte sich allerdings als kalkulierter und vorhersehbarer Klamauk, der vor allem damit zu tun hatte, dass die Sendung vorher aufgezeichnet wurde. Gerade das, was Joko und Klaas sonst so gut können - sie selbst sein, Situationskomik und kleine Wendungen des Unvorhersehbaren - fehlte komplett.

Wenig überzeugende Ideen
In einer von Jokos Konzepten wurde ein Paar aus dem Publikum à la Traumhochzeit verheiratet, Der Schöne und der Dumme war eine Anlehnung an die japanische Gameshow Takeshi's Castle und Klaas präsentierte als Magier David Flame Zaubertricks. Gewonnen hat schlussendlich Jokos Idee: ein Promi (Matthias Schweighöfer) darf die Wohnung eines Studio-Pärchens, das dafür Geld bekommt, verwüsten.

Twitter-Reaktionen
Auf Twitter sind die Zuschauer von der Besten Show der Welt nicht gerade überzeugt. "Eine Überraschungs-Hochzeit in einem Klettverschlussbrautkleid, im TV, zu Live-Gesang von Bosse. Geht es schlimmer", ätzt ein User. "Ironie pur: Joko und Klaas haben mit Duell um die Welt die beste Show und setzen sie ab, um in der neuen Sendung die beste Show zu suchen", schreibt ein anderer.

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