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Brutalster "Tatort" aller Zeiten?

Der Leichenrekord wird zwar nicht gebrochen, trotzdem könnte der neue Fall des Schweizer Ermittlerteams der brutalste "Tatort" aller Zeiten werden. Schon nach wenigen Minuten werden zwei albanische Autohändler von dem Heckenschützen Simon Amstad grausam hingerichtet. Es folgt ein blutiger Rachefeldzug.

Keine Verharmlosung
Im "Tatort - Ihr werdet gerichtet" ist der Täter von Anfang an bekannt. Simon Amstad will Selbstjustiz üben und das tun, was das Rechtssystem nicht schaffte: verurteilte Mörder, Kinderschänder oder andere Verbrecher, die dem Richter entkommen sind,  aufspüren und sie für ihre schlimmen Taten bezahlen lassen. Warum er nun selbst Gott spielen muss. Seine eigene Frau ist Vergewaltigungsopfer und der Täter wurde nicht geschnappt.

"Wenn ich einen Selbstjustiztäter darstelle, muss es wehtun. Ich muss zeigen, was er anrichtet. Darum sind Leichen, die nicht bluten, Verharmlosung der Gewalt", erklärt Regisseur Florian Froschmayer gegenüber Blick.ch, warum der "Tatort" derart brutal ausfiel. "Die Zuschauer lernen den Mörder kennen, sie kommen ihm näher", will er das Publikum zum Nachdenken über ihr eigenes Gerechtigkeitsempfinden anregen.

INFO
"Tatort: Ihr werdet gerichtet", am 6. September um 20.15 Uhr auf ORF2.

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