Fronleichnam im TV: Sehr heimatlich

Feiertagsprogramm

Fronleichnam im TV: Sehr heimatlich

Ein rot-weiß-rotes und abwechslungsreiches ORF-Fernsehprogramm erwartet die Zuseherinnen und Zuseher zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 23. Juni 2011, in ORF 2: Regisseur Andreas Gruber spürt in der ORF-Premiere "Der Kardinal" dem bewegten Leben von Kardinal König nach, Sepp Forcher präsentiert ein "Klingendes Österreich" und ein Wiedersehen mit zahlreichen Publikumslieblingen gibt es, wenn Caroline Koller mit einem "Frühschoppen aus der Holzgemeinde Kuchl" startet. Österreichisches steht auch bei "10 Jahre Aiderbichl - 2.000 Tiere feiern" und "Aufgetischt", diesmal aus Salzburg, auf dem Programm.

Das Programm im Überblick

"Frühschoppen mit Caroline Koller aus der Holzgemeinde Kuchl" um 12.00 Uhr
Im von der UNESCO ausgerufenen "Jahr des Waldes" besucht Caroline Koller mit dem Fernsehfrühschoppen die Holzgemeinde Kuchl im Salzburger Tennengau. Dort dreht sich von der Ausbildung bis hin zur Wirtschaft alles ums Thema Holz. Der in Europa einzigartige Ausbildungsort für Holzberufe lockt seit seiner Gründung im Jahr 1943 Schüler aus ganz Europa in den Salzburger Tennengau. Auf zwei Bretteln, die im Kern aus Holz gefertigt waren, raste Skirennläuferin Petra Kronberger 1992 zu Gold. In Albertville (Frankreich) kürte sich die sympathische Salzburgerin zur vielumjubelten Doppelolympiasiegerin. Am "Frühschoppen"-Stammtisch erzählt Petra Kronberger über ihr neues Leben abseits des Sports. In den Wald entführen uns musikalisch mit lustigen Scherzliedern die Schuastanagei. Außerdem mit dabei sind die Untermarktler Tanzlmusi, die Bergknappenkapelle Dürrnberg, die Salzburger Geigenmusik u. v. m. Eine Produktion aus dem Landesstudio Salzburg.

"10 Jahre Aiderbichl - 2.000 Tiere feiern" um 17.35 Uhr
Vor zehn Jahren hat Tierdiplomat Michael Aufhauser in Henndorf bei Salzburg Gut Aiderbichl gegründet - einen Gnadenhof für gerettete Tiere. Seither sind von Salzburg ausgehend 20 Aiderbichl-Höfe in ganz Österreich, in Deutschland und der Schweiz entstanden. Alle mit derselben Aufgabe: geretteten Tieren jeder Art eine Heimat zu geben. Pferde leben dort, Rinder, Esel, Ziegen, Katzen, Hunde, aber auch Lamas und Wildtiere. Mehr als 200 Tierpfleger kümmern sich um das Wohl ihrer Schützlinge. Michael Aufhauser ist zu einer Art Galionsfigur im Tierschutz geworden, er will mit seinen Aiderbichl-Höfen ein Umdenken bewirken, was den Umgang mit Tieren betrifft und Sensibilität für Schwächere wecken. Er hat viele Mitstreiter gewonnen, darunter auch die weltbekannte Schimpansenforscherin Jane Goodall. Finanziert werden die Gnadenhöfe ohne öffentliche Gelder. Patenschaften, Nachlässe, Spenden und ein geschicktes Marketing sichern die finanzielle Basis für die Versorgung der mehr als 2.000 Tiere.

"Aufgetischt in Salzburg" um 18.00 Uhr
"Aufgetischt" begibt sich auf die Suche nach der kulinarischen und kulturellen Identität von Stadt und Land Salzburg. Entlang der "Via Culinaria", auf verwinkelten Pfaden der Altstadt und in luftigen Höhen, wird man fündig. Das gestylte "Magazin", das traditionelle "Augustiner Bräustüberl" von Mülln, der älteste Familienbetrieb Österreichs, der "Gmachl" in Elixhausen, der Tempel der Konditorei-Kunst und der legendäre "Schatz" werden die Einkehrstationen auf diesem Weg sein.

"Klingendes Österreich" um 20.15 Uhr

"Vom großen Werk zum großen Berg - Steyrermühl, Gmunden, Traunstein": Das große Werk. Damit ist die im Jahre 1868 gegründete Papierfabrik Steyrermühl gemeint, und im Papiermachermuseum Laakirchen ist die Entwicklung des Unternehmens eindrucksvoll dokumentiert. Daher beginnt Sepp Forcher seine Sendung auch mit einem Rundgang durch die Welt der Papiermacher. Vom ältesten Industrie-E-Werk Österreichs an der glasklaren Traun bis zu den gewaltigen Maschinen der Gegenwart. Von der Kinderarbeit zur Vollmechanisierung. Ruhiger geht es dann in der Landschaft zu. Am Hongar, vor dem ehemaligen kaiserlichen Jagdhaus hinter dem Höllengebirge, in der Wallfahrtskirche von Gampern, am Richtberg und schließlich am großen Berg, dem 1.691 Meter hohen Traunstein.

"Der Kardinal" um 21.20 Uhr
August Zirner in der Rolle des "Jahrhundertkardinals": Kardinal König hat mehr als einmal Geschichte geschrieben: Brückenbauer, moralisches Gewissen des Landes, Wegbereiter der Ökumene und des interreligiösen Dialogs - das sind nur einige der Attribute, die Kardinal Franz König (1905-2004) zugeschrieben werden. Der langjährige Erzbischof von Wien war eine der prägendsten Persönlichkeiten Österreichs im 20. Jahrhundert - einerseits von vielen geschätzt und respektiert, andererseits wegen seiner Haltung von konservativen Kreisen angefeindet. Für den Film "Der Kardinal", der am Donnerstag, dem 23. Juni, um 21.20 Uhr in ORF 2 zu sehen ist, spürte Regisseur Andreas Gruber dem bewegten Leben des als Bauernsohn geborenen, weltoffenen und redegewandten "Jahrhundertkardinals" nach.
 

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