Die große Chance: Wirbel um Nazi-Melodie

Castingshow

Die große Chance: Wirbel um Nazi-Melodie

Bei der Castingshow "Die große Chance" sorgte eine Melodie für viel Wirbel. Ein Kandidat (68) hat auf seiner Mundharmonika ein Lied angestimmt, dass täuschen ähnlich einer Kampfhymne der SA ist: Das verbotene Horst-Wessel-Lied.

Ahnungslose Verantwortliche
Die verantwortlichen der Sendung bemerkten zunächst nichts, auch die Jury war ahnungslos. Erst die Zuseher der Castingshow klärten den Sender über das Lied auf; der ORF bedauert den Vorfall. Eine Sprecherin sagte zu bild.de: „Der Kandidat beruft sich auf ein Volkslied aus dem 19. Jahrhundert 'Es wollt ein Mann in seine Heimat reisen'. Die sehr große Ähnlichkeit mit dem Horst-Wessel-Lied ist aber nicht zu leugnen und daher hätte dieses Lied trotzdem nicht in die Sendung dürfen. Die Ähnlichkeit ist aber niemandem aufgefallen. Es handelt sich um einen redaktionellen Fehler, den wir sehr bedauern.“

Rechtliche Schritte werden geprüft
Mittlerweile wurde die Sequenz aus der Sendungs-Wiederholung geschnitten. Beim ORF wolle man "die Rechtslage nach dem Verbotsgesetz" prüfen und "bei Vorliegen eines Tatbestands entsprechende Schritte einleiten".

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