So war es wirklich am Südpol

ORF-Abenteuer

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So war es wirklich am Südpol

 Die Anstrengungen sind ihnen anzusehen: Viel schlanker als zuletzt (minus 10 kg) treten Österreichs Südpol-Helden Hermann Maier (38), Tom Walek (39) und Sabine Grillitsch (27) heute erstmals an die Öffentlichkeit – im Ö3-Wecker und bei der anschließenden Pressekonferenz erzählen sie über die Expedition. Einer fehlt: Erfrierungsopfer Alex Serdjukov (38) ist erst auf der Heimreise.

Diashow Wettlauf zum Südpol - Die Bilder
Wettlauf zum Südpol

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Das österreichische Team beim Training in Norwegen: Hermann Maier, Ö3-Mikromann Tom Walek, Sabrina Grillitsch und Alex Serdjukov. Letzterer musste sich der Kälte geschlagen geben.

Wettlauf zum Südpol

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Kandidat Alex Serdjukov wurde in ein Krankenhaus in Chile gebracht - seine Finger wiesen Erfrierungserscheinungen auf.

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Private Schnappschüsse dokumentieren die Reise.

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Die Südpol-Route.

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Die Teams beim Aufbau der Zelte, die für zwei Nächte das Zuhause des österreichischen und des deutsche Wettkampfteams waren.

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Die österreichische Teilnehmerin Sabrina Grillitsch in Norwegen.

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„Poltartaufe“ in Norwegen: Ausgezogen bis auf die Unterwäsche gleiten die Teilnehmer mehr oder weniger elegant in das mitten auf einem zugefrorenen See aufgehackte Eisloch.

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Tom Walek

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Hermann Maier

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Die ersten Eindrücke von Tag eins in der Antarktis: „Hallo Ö3! Hallo Österreich! Die Anreise aus Kapstadt mit der russischen Transportmaschine war höchst spektakulär, sechs Stunden ohrenbetäubender Lärm und dann ist eine weiß und hellblau glitzernde Eisküste vor einem. Rund um uns sieht es aus wie auf einer Mondkraterlandschaft. Vereinzelt gibt es ein paar Container von ein paar russischen Forschern, dort in der Nähe haben wir ein kleines Zelt, in dem wir essen dürfen“, so Ö3-Mikromann Tom Walek. Im Bild: Sabrina Grillitsch, Alex Serdjukov, Tom Walek, Hermann Maier.

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Gute Laune beim Start der Reise.

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„Ziel kein Genuss.“
Der Zieleinlauf am 30. Dezember war wenig glorreich. „Man marschiert Hunderte Kilometer und erwartet den großen Genuss, den kriegt man nicht“, resümiert Teamcaptain Hermann Maier, dessen Nacktbilder sich zum Internet-Hit entwickelt haben. Maier: „Für mich ist es etwas Besonderes, dass wir unbeschadet davongekommen sind.“

Bei minus 30 Grad und Sturm bis zu 100 km/h kämpfte sich die Truppe bis zu 15 Stunden täglich 40 Kilometer durch die arktische Einsamkeit. Walek: „Es war die größte Aufgabe meines Lebens. Wir gingen teilweise am Zahnfleisch.“ Am Rücken zerrten die vier einen 60 kg schweren Schlitten und gönnten sich nur ein paar Stunden Schlaf. Grillitsch: „Gott sei Dank ist es vorbei. 400 Kilometer in der Ebene, das war richtig anstrengend. Oft hatte ich das Gefühl, nicht weiterzukommen.“

Drama zu X-mas
So vergingen die ersten Tage. Am Heiligen Abend das Drama: Schlittenführer Serdjukov geriet Wasserdampf in die Handschuhe und auf die Hände. Folge: Erfrierungen an sechs Fingern. Die Amputation stand im Raum. Aufregung, erste Zweifel. Maier: „Man kann froh sein, dass es so ausging.“

Seit Donnerstag sind die Helden wieder zurück. Walek: „Am ersten Tag habe ich 11 Stunden durchgeschlafen.“ Ob sie den Wettlauf mit den Deutschen gewannen, wird in der ORF-Serie im März aufgelöst.

ÖSTERREICH: Die Kandidaten der ORF-Expedition Wettlauf zum Südpol sind in Österreich angekommen. Wo ist Ihr Sohn derzeit?
Gertrude Serdjukov: Er ist als Einziger noch nicht da. Wir wissen eigentlich gar nichts über seinen Aufenthaltsort. Vor einigen Tagen hat er angerufen. Es war aber leider nur ein ganz kurzes Telefonat. Die Verbindung war extrem schlecht, er musste drei Mal anrufen, bevor wir kurz sprechen konnten.

ÖSTERREICH: Wie gibt es das, dass alle Teilnehmer wieder in Österreich sind, nur der Alexander nicht?
Gertrude Serdjukov: Unser Sohn hat mich am Telefon selbst gefragt: „Mama, warum bin ich noch da?“ Mein Mann und ich waren auch sehr perplex, dass er noch nicht da ist. Aber der Alexander hat gesagt: „Mama, mach dir keine Sorgen.“

ÖSTERREICH: Wissen Sie, warum er nicht mit den anderen zurückgeflogen ist?
Gertrude Serdjukov: Wir wurden darüber nicht unterrichtet. Der ORF nahm keinen Kontakt mit uns auf, sagte uns also auch nichts. Sogar unser Sohn sagte am Telefon: „Ich weiß nicht, warum ich nicht auch im Flieger nach Österreich gesessen bin.“
Helmut Serdjukov: Wenn wir nicht zufällig Radio-Nachrichten gehört oder Zeitung gelesen hätten, wüssten wir nicht einmal, dass die anderen Teilnehmer wieder da sind.

ÖSTERREICH: Wo ist Ihr Sohn Alexander denn jetzt?
Gertrude Serdjukov: Wo er derzeit genau ist, haben wir wegen der schlechten Telefon-Verbindung nicht verstanden. Was ich verstanden habe: Alexander meinte, er ist spätestens am 11. Jänner in Kapstadt (Südafrika). Dann erst fliegt er heim nach Österreich – er wird also Freitag oder Samstag wieder bei uns ankommen. Derzeit ist er offenbar mit einem Kamera-Team unterwegs.

ÖSTERREICH: Wissen Sie, wie es ihm geht – er hatte ja schlimme Erfrierungen?
Helmut Serdjukov: Es geht ihm zum Glück wieder ganz gut. Seine Finger sind wieder super – es gibt keine bleibenden Schäden.

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