Mensch und Tier müssen sich vertragen

TV-Kritik

Mensch und Tier müssen sich vertragen

Universum: Wildes Nairobi. Wo die Grenzen zwischen Wildnis, Großstadt und Nationalpark ungenau verlaufen, ist die Hauptstadt von Kenia. Drei Millionen Einwohner, die Menschen täglich konfrontiert mit Wildtieren. Im Villenviertel wohnen viele Diplomaten. Nachts holen sich Leoparden ihre kleinen Hunde aus den Gärten, deren eleganter Rasen tagsüber gelegentlich von Nashörnern gepflügt wird. Auf den Mülldeponien suchen Marabus Nahrung und die Ärmsten der Eingeborenen Altmetall.

Die Massai, denen das Land einst gehörte, versuchen von Viehzucht zu überleben. Manchmal reißen die Löwen eine ihrer Kühe in Sichtweite der städtischen Hochhäuser. Die Männer eines Wild Life Service versuchen, die Menschen vor der Natur, aber auch die Natur vor den Menschen zu schützen. Eine von Udo Maurer gestaltete, anschauliche, bestürzende, an optischen Pointen reiche ORF-Produktion.Großer Aufwand, große Wirkung.


Schnell ermittelt: Klaus Karner.
Gut gemachte Krimi-Routine, diesmal mit einem Polizisten-Mord im Homo-Milieu. In diesem als gastierende Akteure auch Stermann & Grissemann. Beide dezent, durchaus glaubhaft, mit ein paar Anspielungen auf ihren TV-Hauptberuf recht witzig.

Autor: Karl Löbl
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