Millionen-Oma:

Riki Rittberg

Millionen-Oma: "Will mit dem Geld helfen"

Über diese Frau spricht das ganze Land: Riki Rittberg (68), pensionierte Bibliothekarin aus Wien, schaffte es bei Armin Assinger bis zur Millionenfrage. Zwar stieg sie am Ende mit 300.000 Euro aus („Die Frage nach dem Abbey Road-Cover der Beatles war mir zu riskant. Popkultur ist nicht meine Stärke.“). Doch die Sympathien hat sie auf ihrer Seite.

Denn die Wienerin erklärte gleich nach der TV-Ausstrahlung: „Ich spende einen Teil des Geldes für Flüchtlinge. Auch für die Caritas habe ich einen Dauerauftrag.“

Engagiert
Beim ÖSTERREICH am SONNTAG-Besuch in ihrer Dachgeschoßwohnung erzählt Riki Rittberg, warum ihr die Flüchtlingshilfe so am Herzen liegt: „Auch in meiner Familie gibt es Fluchtgeschichten. Die Leute, die kommen, brauchen unsere Unterstützung.“ Und die gibt Rittberg nicht nur monetär: Sie lernt auch mit jungen Menschen, derzeit einer Ägypterin, Deutsch.

Schicksal
Doch es ist nicht nur Rittbergs soziales Engagement, das bewegt, sondern auch ihre persönliche Geschichte: Mit 30 Jahren schlug sie sich als Alleinerzieherin von drei Söhnen durch. 1996 die Tragödie: Paul, einer der Zwillinge, stirbt mit 24 bei einem Unfall. Ein alkoholisierter Lenker fährt ihn in den Tod. Noch heute denkt Rittberg jeden Tag an ihn.

Neustart
Seit 32 Jahren ist sie nun mit Heimo Gruber zusammen, seit 18 verheiratet. Die zwei haben eine Tochter, Anna, die n London lebt. Bald wollen sie sie besuchen. Und dann vielleicht auch die Abbey Road. Das berühmte Beatles-Cover hat Rittberg inzwischen daheim: „Ein Geschenk von meinem Sohn.“

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