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Düringers "Wutbürger" ein Hit im Netz

Roland Düringer traf offenbar den Zeitgeist mit seinem "Wutbürger"- Plädoyer am Ende der vorläufig letzten "Dorfers Donnerstalk" Episode vom 8.12 auf ORF Eins. Seither hat sich eine große Anhängerschaft der "Wutbürger"-Bewegung gebildet. Düringers kurzer Aufschrei zum Thema wütend sein, ist der Hit auf Youtube und Facebook. 

Erfolgsmodell: Kabarettistische Kurzauftritte und socail Media
Kabarettistische Kurzauftritte eigenen sich besonders gut, als Video auf Plattformen wie YouTube oder Facebook zu kleinen Klick-Sensationen zu werden. Neuestes Beispiel dafür ist Roland Düringers Auftritt in der ORF-Sendung "Dorfers Donnerstalk" vergangene Woche, in der sich der Kabarettist als "Wutbürger" über die herrschenden gesellschaftspolitischen Umstände echauffierte. "Wir sind die, die nicht mehr ihre Stimmen in Urnen werfen werden. Wir werden sie behalten, damit wir schreien können: Wir sind wütend", brüllte Düringer zum Abschluss der Sendung von Alfred Dorfer. Verschiedene Versionen des Auftritts haben auf YouTube bereits mehr als 25.000 Klicks erzielt.

"Vom Systemtrottel zum Wutbürger"

Düringer hat sich für seine Rede literarisch inspirieren lassen und rekurriert auf "Vom Systemtrottel zum Wutbürger" von Rahim Taghizadegan und Eugen Maria Schulak, erschienen im Ecowin-Verlag. Bei der Publikation handelt es sich allerdings weniger um eine politikwissenschaftliche Analyse, denn eine Art Lebensratgeber von den beiden Leitern des privaten Instituts für Wertewirtschaft in Wien, das unter anderem Coachings anbietet. Düringers Leseempfehlung auf seinem Facebook-Profil: "Ein böses Buch für gute Menschen und eine Aufforderung uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen. Eine Pflichtlektüre für alle Gleichgesinnten. Unbedingt lesen."

 

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