So entschuldigte sich der Rapper

Sido vs. Heinzl

So entschuldigte sich der Rapper

Gleich zu Beginn der "Großen Chance" entschuldigte sich Sido – hier im genauen Wortlaut:
„Erst einmal: Ich bin sehr froh, wieder hier zu sein. Vielen Dank, dass ich wieder da sein darf.

Niemand soll sich ein Beispiel an mir nehmen!
Und dann aber gibt es noch eine andere Sache, ohne die ich diese Sendung nicht anfangen lassen kann. Alles, was im Nachhinein dieser Sendung passiert ist, hat mir große Sorgen gemacht. Das, was nachher im Internet stand, sah ein bisschen so aus, als hätte die Gemeinde in Österreich das gut gefunden, was passiert ist. Und ich muss ganz ehrlich sagen, und weil auch so viele Kinder und Jugendliche anwesend sind, und ich hoffe ihr habt gemerkt, dass mir gerade die jungen Leute der Welt sehr am Herzen liegen und ich möchte, dass junge Menschen eine bessere Chance im Leben bekommen, als ich sie hatte.

Diashow DGC: Sidos Rückkehr in den ORF

Sido: Nach Heinzl-Eklat wieder in DGC-Jury

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Sido: Nach Heinzl-Eklat wieder in DGC-Jury

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Gerade deswegen möchte ich euch sagen, dass das, was ich an dem Tag getan habe und diese Tat, die ich getan habe, die war falsch. Es war falsch von mir das zu tun. Und ich möchte nicht, dass irgendjemand das als Beispiel nimmt für sein Leben und denkt: Weil Sido seine Probleme mit Schlägen gelöst hat, muss ich das auch tun.

Man hätte dem allen aus dem Weg gehen können
Es wurde kein Problem gelöst, es sind nur Probleme hinzugekommen. Jetzt muss der ORF die ganze Zeit herumdiskutieren, warum es wieder gut ist, mich wieder hier zu haben. Es sind alles Sachen, denen man hätte aus dem Weg gehen können, wenn ich es geschafft hätte, meinen Stolz etwas zur Seite zu packen. Aber mein geliebtes Österreich, lasst uns das vergessen und heute Spaß haben und eine schöne Show machen. Herzliches Willkommen bei der ,Großen Chance‘!“

Diashow Sido-Comeback: Das sagen Promis & Politiker

Niki Lauda, Formel-1-Legende

„Der ORF hat mit dieser Entscheidung mittlerweile ein ­Niveau erreicht, dass ich mich nicht mehr dazu äußern möchte.“

Franz Küberl, Caritas-Chef & ORF-Stiftungsrat

„Der ORF zeigt: Einer hat etwas getan, das sich nicht gehört, und entschuldigt sich dann. Dann ist eine Wiederversöhnung nur ein Akt der Fairness.“

Franz Medwenitsch, ORF-Stiftungsrat (ÖVP)

„Das Comeback ­Sidos ist eine nicht nachvollziehbare Rücknahme einer getroffenen und richtigen Entscheidung. Ist jetzt ­Gewalt doch akzeptabel?“

Rotraud Perner, Therapeutin

„Es ist so schwer, abzuschätzen, wie diese Rauferei zustande kam. Aber als ‚Hype‘ ist das ein Schlag ins Gesicht für Frauen und Kinder, die daheim Opfer von Gewalt werden.“

Stefan Petzner, BZÖ-Abgeordneter

„Mir fehlen die Worte. Ich hoffe, es kommt zu einem Aufstand der Gebührenzahler. Ich sehe nicht ein, dass Österreich einen ‚Piefke-Moderator‘ braucht. Aus Quotengeilheit einen kiffenden, prügelnden Piefke in eine Familienshow zu setzen, ist inakzeptabel. Das ist eine Sauerei!“

Franz Klammer, Ski-Legende

„Sido darf zurück zum ORF? Was ist das für eine Weichreiberei? Auch wenn er provoziert wurde: Gewalttätigkeit hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts verloren. Dazu kommen die Beschimpfungen, die er auf dem Video für alle hörbar losgelassen hat. So einer darf doch nicht Juror sein. Sido ist nicht gesellschaftsfähig.“

Zabine, „Große Chance“-Jurorin

„Sido ist mein Lieblingsjuror. Er ist der Motor der Sendung. Ich konnte es gar nicht glauben, dass sie ihn gleich rausgeworfen haben. Ich hätte mir von Anfang an eine vernünftige Lösung gewünscht.“

Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär

„Das ist völlig indiskutabel für den ORF! Gewalt, primitive Schimpftiraden und offensichtlicher Drogenmissbrauch haben in einem öffentlich-rechtlichen Sender keinen Platz.“

Rudi Roubinek, Seyffenstein & Kurzzeit-Juror

„Die Sendung heißt 'Die große Chance', ­warum auch nicht die zweite Chance? Sido hat seine Fans, das Publikum wollte ihn zurück, für mich passt das.“

Norbert Steger, ORF-Stiftungsrat (FPÖ)

„Ich war froh, dass Sido und Heinzl weg waren. Beide haben im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.“

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