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Jazz Gitti:

Jazz Gitti - Ihr Leben

Jazz Gitti: "Meine Ehe war die Hölle"

Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Zerwürfnis mit ihrem Vater zog Jazz Gitti 1962, damals noch als Martha Bohdal, nach Israel. Dort, in einem Kibbuz, wohnten die Verwandten ihrer jüdischen Mama.

Zunächst schlug sich Bohdal als Kellnerin durch, dann lernte sie den marokkanischen Juden Butbul kennen. Es war am Anfang die große Liebe, der 1965 eine Hochzeit folgte – im selben Jahr bekam Martha Tochter Shlomit.

Ehe-Hölle. Doch die Ehe wurde zur Hölle. Butbul musste als Putzfrau arbeiten, weil ihr Ehemann spielsüchtig war und kein Geld verdiente. Dazu litt sie unter ihrem gewalt­tätigen Mann. Martha kämpfte weiter, machte noch eine Ausbildung zur Spezialköchin für Frachtschiffe und jobbte als Eisverkäuferin.

Flucht. Das Leid wurde aber zu groß und Butbul entschied sich zum Wohle ihrer Tochter zur Flucht. 1971 kehrte sie nach Österreich zurück und ließ sich scheiden.

Vom Erbe ihrer Mutter war nichts mehr übrig. Einziger Ausweg: Jazz ­Gitti begann wieder als Kellnerin im Café Alt Wien zu arbeiten.

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