Einzigartige Kooperation zwischen Milka und Nationalpark Hohe Tauern

Lila liebt Grün

Einzigartige Kooperation zwischen Milka und Nationalpark Hohe Tauern

Österreich: Lieber Herr Kutil, lieber Herr Rupitsch, Milka setzt sich aktiv für den heimischen Artenschutz im Nationalpark Hohe Tauern ein. Was verbindet die Markemit dem Naturschutzgebiet?

A. Kutil: Wir sagen immer „Hätte die Milka Kuh eine Heimat, dann wäre sie im Nationalpark Hohe Tauern.“ Weil es uns ein großes Anliegen ist, diesen Natur- und Lebensraum für tausende Arten zu schützen, besteht seit 2007 eine enge Kooperation mit dem Nationalpark. 2013 haben wir gemeinsam die Initiative „Lila liebt Grün“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, sich gemeinsam für den Schutz und Erhalt der fantastischen Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern einzusetzen. Denn die Milka Kuh ist zwar lila, doch ihr Herz schlägt grün – und damit für all die verschiedenen Arten in der Nationalpark-Welt.

P. Rupitsch: Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein Eldorado der Artenvielfalt und beherbergt viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Umso mehr freut es uns, auf so einen treuen Partner wie Milka zählen zu dürfen, um diese Vielfalt für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Österreich: Der Nationalpark Hohe Tauern hat sich zum flächenmäßig größten geschützten Naturraum der Alpen entwickelt und ist bekannt für seine enorme Artenvielfalt. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

A. Kutil: Mit einer Fläche von 1.856 km² ist der Nationalpark Hohe Tauern tatsächlich das bei weitem größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum. Seit seiner Einrichtung im Jahr 1981 bietet er einen besonderen Überlebens- und Rückzugsraum für viele bedrohte Arten. Insgesamt sind 10.707 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten dokumentiert. In den letzten Jahren wurden auch zahlreiche neue Spezies entdeckt.

Österreich: Können Sie uns ein Beispiel für neu entdeckte Arten geben? Welches sind die bekanntesten und spannendsten Bewohner des Nationalparks?

P. Rupitsch: Eine der neuesten Entdeckungen ist beispielsweise eine mikroskopisch kleine Wimperntierchenart (Einzeller) sowie mehrere neue Zikaden-Arten. Andere Arten, wie zum Beispiel der Bartgeier, wurden wieder angesiedelt. Bartgeier waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ganz Mitteleuropa ausgerottet. 1986 wurden die ersten in Zoos gezüchteten Bartgeier in den Hohen Tauern wieder in die Freiheit entlassen. Seit dem können wir uns wieder an ihrer Schönheit erfreuen.

A. Kutil: Ich persönlich finde die Berg-Sklavenameise wirklich spannend. Sie kann bei Temperaturen bis zu -21° C im „eingefrorenen“ Zustand überleben. Das ist wirklich außergewöhnlich.

Österreich: Herr Rupitsch, wie ist es möglich, bei dieser Vielfalt und der sich ständig verändernden Natur den Überblick zu behalten?

P. Rupitsch: Der Nationalpark Hohe Tauern und das Haus der Natur in Salzburg arbeiten seit dem Jahr 2001 in enger Kooperation an dem Projekt der „Biodiversitätsdatenbank“ für die Region der Hohen Tauern. Die Biodiversitätsdatenbank ist eines der Kernstücke der Gesamtstrategie zur Dokumentation der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern.

Österreich: Was ermöglicht diese Datenbank?

P. Rupitsch: Durch die Datenbank ist es möglich, sogar für ein derart großes Gebiet wie die Hohen Tauern grundlegende Daten zur Artenvielfalt verfügbar zu halten. Es konnte gezeigt werden, dass ca. 150 Arten in den Hohen Tauern vorkommen, die als österreichische Endemiten gelten. Das bedeutet, dass diese weltweit wirklich nur in Österreich vorkommen. Das Land Österreich und der Nationalpark haben damit eine besonders hohe Verantwortung, diese Vielfalt zu erhalten.

Österreich: Es geht bei der Initiative „Lila liebt Grün“ um den Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern. Gibt es etwas, das jeder Einzelne von uns tun kann, um die Artenvielfalt zu unterstützen?

A. Kutil: Ja, wir haben uns heuer etwas Besonders einfallen lassen: Die Initiative wird von der Website www.lilaliebtgruen.at begleitet. Heuer neu ist ein spielerisches Element – eine Kombination aus Memory und Quiz. Jeder Besucher auf der Website hat die Möglichkeit, durch seine Teilnahme am Memory-Quiz bares Geld für die Vielfaltsinitiative zu sammeln. Denn für jeden Teilnehmer unterstützt Milka Biodiversitäts-Projekte im Nationalpark Hohe Tauern mit bis zu 20 Euro, je nach Geschwindigkeit bzw. Anzahl der richtig beantworteten Fragen.

Diashow Einzigartige Kooperation zwischen Milka und Nationalpark Hohe Tauern

Andreas Kutil, Managing Director Mondelez Österreich

Peter Rupitsch, Direktor Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten

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