Alles Fake bei Alles Fake bei

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Alles Fake bei "Austria's next Topmodel"

Die Show Austrias Next Top-Model wurde zum überraschenden Quotenhit des jungen Senders Puls 4. Jetzt sind Tricks rund um das Erfolgsformat zum Stadtgespräch geworden. Ins Gerede gekommen ist Tamara (18), das Model mit dem feuerroten Haar.

Tamara hat sich in die Show "geschlichen"
Sie hat sich mit falschem Namen in die Sendung „geschlichen“ – eine Camouflage, die Sinn macht, wenn man den familiären Hintergrund kennt. Tamara ist die Tochter von Svetlana Puljarevic, Geschäftsführerin des Magazins Miss. Und hier wird’s pikant:

Tochter von Jury-Mitglied als Kandidatin
Denn Miss ist nicht nur Medienpartner der Show, die Chefredakteurin sitzt auch in der Jury der Show.

Ist die Sendung längst abgedreht?
Dazu passt Fake Nummer 2: Immer mehr Fakten deuten darauf hin, dass die Sendung bereits 2008 komplett abgedreht wurde und – wen wundert’s? – Tamara es unter die Top 3 geschafft hat.

Tamaras Mutter: "Ich war total dagegen"
Sie wusste angeblich von nichts. Svetlana Puljarevic über angebliche Protektion, Jury und Chancengleichheit.

ÖSTERREICH: Frau Puljarevic, was sagen Sie dazu, dass Ihre Tochter Tamara nur durch Ihre Protektion in die Show kam?

Svetlana Puljarevic: Ich distanziere mich von diesen Anschuldigungen aufs Heftigste. Ich konnte nichts beeinflussen, weil ich überhaupt nicht gewusst habe, dass sich meine Tochter beworben hat. Es ist für mich eine unangenehme Situation, ich werde hier an den Pranger gestellt, nur weil ich eine hübsche Tochter habe!

ÖSTERREICH: Wann haben Sie denn von der Bewerbung ihrer Tochter erfahren?

Puljarevic: Überhaupt erst, als sie von 3.000 Mädchen unter die letzten 100 gewählt wurde.

ÖSTERREICH: Und wie haben Sie darauf reagiert?

Puljarevic: Ich war natürlich dagegen. Aber erklären Sie so etwas einer 18-Jährigen mit Model-Ambitionen.

ÖSTERREICH: Hatten Sie nicht das Gefühl, dass Sie als Chefin des Medienpartner-Magazins „Miss“ die Sendung dadurch in eine schiefe Optik bringen?

Puljarevic: Was hätte ich tun können, das Mädel hat ihren eigenen Kopf, den hat sie von mir. Sie hat im Juni am Lycée Français maturiert, ist am 29. August 18 Jahre alt geworden und am 15. September ausgezogen. Hat ihre Haare abgeschnitten und sich von ihrem Freund getrennt. Und außerdem gab es nirgendwo eine Klausel, dass es für sie verboten ist, sich zu bewerben. Generell bin ich der Meinung, dass auch die Kinder bekannter Eltern gleiche Chancen bekommen sollten wie andere.

ÖSTERERICH: Warum glauben Sie, hat sich Tamara unter anderem Familiennamen beworben?

Puljarevic: Tamara hat den Namen ihres Vater verwendet. Sie führt ja einen Doppelnamen und hat sich eben für diesen entschieden.

ÖSTERREICH: Kritikpunkt war auch, dass ausgerechnet die Chefredakteurin des Mädchen-Magazins „Miss“, Julia Wagner, einen Auftritt als Gastjurorin hatte.

Puljarevic: Die Medienkooperation ist im Herbst 2008 entstanden und dieser Auftritt war von vornherein so vereinbart. Auch Jurorin Andrea Weidler habe ich persönlich noch nie getroffen!

ÖSTERREICH: Immer mehr Fakten deuten darauf hin, dass die Sendung bereits 2008 abgedreht wurde und Ihre Tochter sogar unter die Top 3 kommen wird.

Puljarevic: Nur ein Teil wurde 2008 abgedreht ...

ÖSTERREICH: Wünschen Sie sich für Ihre Tochter eine Model-Karriere?

Puljarevic: Ich hätte nichts dagegen, wenn sie sich mit Modeljobs das Studium finanzieren könnte.

Foto:(c)Puls 4

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