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Gesichtsbehaarung boomt

Bart is back

Gesichtsbehaarung boomt

Während Bärte früher Männlichkeit und Stärke ausstrahlten, waren sie – vor allem im geschäftlichen Umfeld – in den letzten 50 Jahren nahezu verpönt. Waren, denn mit der Verbreitung des Hipsters ist auch der Bart wieder gesellschaftstauglich geworden. Mehr noch: Dass Bartträger als besonders gutaussehend wahrgenommen werden und oft erfolgreicher sind als ihre kahlen Kollegen, belegen mittlerweile sogar wissenschaftliche Studien.

 

Besser voll

Fakt ist: Einen Bart muss man tragen können. Schlecht rasierte Fleckerlteppiche werden ihre Träger wohl weder in der Geschäftswelt noch im Liebesleben weiterbringen, der stark behaarte Mann dagegen ist hier klar im Vorteil. Während deshalb Stars wie Schauspieler Hugh Jackman, Model Patrick Petijean oder Folk-Rock-Sänger Ray LaMontagne schon seit Jahren Bart tragen, erlebt dieser Tage der Bart auch hierzulande eine wahre Renaissance. Nicht als geduldete Eigenart seines Trägers, sondern als modisches Statement und Stilobjekt der neuen 20er.

 

Besser gepflegt

Der Vollbart gilt nicht umsonst unter Bartfreunden und Stylingexperten als die Königsdisziplin der Gesichtsbehaarung. Aber hinter einem schönen Bart steckt mehr als nur ein Haufen Haare. Wer Vollbart tragen will, muss unbedingt auf regelmäßige Pflege und das richtige Styling achten. Dazu zählen vor allem das regelmäßige Waschen mit Shampoo und die anschließende Pflege mit einem speziellen Bartöl. Um sich in der Vielzahl der Stylingtipps und Produkte zurechtzufinden, gibt es mittlerweile Websites wie das Portal Blackbeard, die sich darauf spezialisiert haben, wie Mann am besten seinen Bart pflegen soll. Wildwuchs ist übrigens auch beim Vollbart tabu. Das Portal Perfect Shave gibt in seiner Serie zum Thema Bart trimmen folgende Empfehlungen:Für vier bis fünf Wochen heißt es, nurRandbereiche an Hals und Wangen regelmäßig zu rasieren und die Bartspitzen zu trimmen. Hat das restliche Barthaar die gewünschte Länge und Fülle erreicht, kann es in Form gebracht werden. Beim Trimmen muss vor allem darauf geachtet werden, dass alle Barthaare die selbe Länge haben. Ansonsten besitzt Mann statt eines prächtigen Vollbarts ein zerrupftes Bartgestrüpp.

 

Besser bunt

Wie schon in früheren Hochzeiten der Bartkultur sind auch momentan exzentrische Bartfrisuren wieder auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zum klassischen Vollbart sind enorme Zwirbelbärte oder zu absurden Figuren verformte Barthaare aber nichts für jedermann und auch nichts für jeden Tag. Und auch dieser Trend wird sich wohl nicht etablieren: der Blumenbart. Auf Instagram und Twitter verbreiten sich derzeit immer mehr Fotos von Männern mit bunten Blumenkränzen im Barthaar. Ein Trend, der für kultige Fotos sorgt, aber – so viel ist sicher – wohl nicht zum nächsten großen Wurf in Sachen Bartfrisuren avancieren dürfte.

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