Sonderthema:

Kampf gegen Aids

"Leuchtkatzen" sollen gegen HIV helfen

Durchbruch im Kampf gegen Aids? Wissenschaftler der Mayo Clinic Minnesota (USA) haben normale Hauskatzen genetisch so verändert, dass die nun gegen die Katzenversion von HIV (FIV) immun sind. Die Forscher hoffen nun, mit diesen Erkenntnissen auch bald ein Mittel gegen HIV für den Menschen entwickeln zu können.

Der Versuch
Für diese Forschungsarbeit wurden Katzen zwei Gene eingepflanzt: Das Gen einer leuchtenden Qualle wurde mit einem Gen verknüpft, das HIV bekämpfen soll. Die Katzen leuchten nun im Dunkeln, wenn sie mit UV-Licht angestrahlt werden. Dadurch kann die Ausbreitung des Gegenmittels im Körper der Katze verfolgt und der Erfolg des Versuchs nachgewiesen werden.

Durchbruch?
Jetzt hoffen die Wissenschaftler auf den Durchbruch im Kampf gegen HIV. Zudem sollen Haustiere gezüchtet werden, die immun gegen eine Vielzahl von Krankheiten sind. Das könnte auch bald Wirklichkeit werden, denn die Antigene werden weitervererbt. Im aktuellen Versuch bekamen Versuchskatzen Nachwuchs, dieser trug ebenfalls das "Leuchte-Gen" in sich und war somit immun gegen FIV.

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