Mode fürs Zuhause

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H&M verkauft ab Februar Wohn-Textilien

Ab Februar 2009 werden die Produkte ausschließlich über Internet und Bestellkatalog erhältlich sein. "Je nach Kundenreaktion werden wir später vielleicht auch in Geschäften verkaufen", sagte Evelina Kravaev Söderberg, Chefdesignerin bei H&M Home. Das Sortiment umfasst Badezimmer, Küche, Schlaf- und Wohnzimmer.

Österreich wird neben Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Deutschland und den Niederlanden eines der wenigen Länder sein, wo die Home-Collection über Katalog und Internet bezogen werden kann. Der Grund: Österreich zählt beim Katalog- und Onlinehandel zu den Topländern.

Sanfte Farben, Marine-Look und Streifendesign
Gewohnt einfach finden sich neutrale Töne in klarem Weiß oder sanftem Beige hauptsächlich an Bettbezügen und Polster, bei denen die Struktur im Vordergrund steht. Die klassisch sportlichere Linie hat sich den Marinelook in Rot, Blau und Weiß zu eigen gemacht und mit Streifen und Schriftzügen neu interpretiert. Einfarbige Teile werden mit Schriftzeichen und Zahlen aufgepeppt. Ungewohnt neben all der Geradlinigkeit erscheinen die knallbunten Neonfarben oder bunt bedruckte Bettwäsche mit Farbspritzern a la Jackson Pollock.

Keine Angst vor IKEA
Die Konkurrenz mit Ikea fürchte man aber nicht. Die Nachfrage sei da, ob Küchen-, Bad-, Schlafzimmer-, oder Wohnzimmertextilien stärker gefragt sind, werde man sich ansehen müssen. "Wir orientieren uns an unseren Kunden und nicht an dem was andere Unternehmen anbieten. Die Kunden sollen wählen", sagte Söderberg im Interview. "Beste Qualität zum bestmöglichen Preis ist das, worauf wir unseren Fokus legen", ergänzte Maria Lindblom, Leiterin von H&M Home.

So ganz ohne Einfluss der Mode geht es dann aber nicht. Im Kreativprozess arbeiten das Mode- und Interieurteam eng zusammen. "Es ist ein guter Mix", meinte Lindblom. Und so entstehen dann wohl auch Servietten aus Jeansstoff.

Weder teuer noch kompliziert
Vom Duschvorhang, der Serviette aus Jeansstoff über Badematten, bunten Polstern, Decken bis zu Handtüchern wird schwedisches Design zu gewohnt billigen H&M-Preisen erhältlich sein. "Wir möchten den Leuten zeigen, dass es weder kompliziert noch teuer sein muss, sein Zu Hause zu verändern", sagte Evelina Kravaev Söderberg. Die Kollektion wird viermal im Jahr aktualisiert.

H&M als Nachzügler
Beim Verkauf von Wohntextilien zählt H&M aber nicht zu den ersten. Andere Unternehmen wie Zara, Esprit, Benetton haben sie bereits längst in ihren Lagern. Dass die Leute davon schon genug haben können, wollen die kreativen Köpfe des schwedischen Modeunternehmens aber nicht glauben. "Der Trend geht zum Dekorieren. Die Leute verwenden mehr Textilien, Decken und Ähnliches in ihren vier Wänden", erklärte Lindblom.

Erhältlich ab Februar 2009 unter http://www.hm.com

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