In New York feiern Laufsteg-Skelette ein Revival

Magere Zeiten

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In New York feiern Laufsteg-Skelette ein Revival

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New York wiegt seine Models nicht! Schon diesen Februar 2007 wurde lange darüber diskutiert, ob man ein Verbot für untergewichtige Models mit einem Body Mass Index von unter 18 einführen sollte, wie das beispielsweise in Italien und Spanien jetzt gang und gäbe ist (für die Weltgesundheitsorganisation ist ein BMI von 18,5 schon die Marke für Untergewicht). Damals zog man sich geschickt aus der Verantwortung. Man wolle keine Kontrolle ausüben, sondern das "Bewusstsein" für das Problem fördern, hieß es da. Manche Models seien schließlich von Natur aus dünn und Essstörungen seien sehr komplex und hätten oft einen psychischen oder sozialen Hintergrund. Sollte konkret heißen: Daran ist der Model-Job nicht schuld. Stattdessen gab man im Februar Empfehlungen. Magersüchtige Models sollten professionelle Hilfe bekommen und in Workhops über die Gefahren des Hungerns aufgeklärt werden. Backstage sollten genug gesunde Knabbereien zur Verfügung stehen. Sehr hilfreich!

Jetzt feiern Knochenskelette Revival
Im September 2007 ist alles anders. Offenbar schmecken den Models die gesunden Knabbereien backstage nicht mehr, denn New York feiert ein massives Comeback von Magermodels. Die bisherigen Shows offenbarten es auf schockierendste Weise: Designer wie Douglas Hannant oder Carlos Miele schicken Skelette auf den Laufsteg, die Labels Miss Sixty oder Rock & Republic detto. Busen ist komplett out, bleistiftdicke Oberarme in. Wohl nur eine Frage der Zeit, bis mal wieder eine zusammenbricht und die Branche aus dem Schlankheitswahn aufschreckt...

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