Jeder 10. Frischfisch ist verdorben

AK-Test

Jeder 10. Frischfisch ist verdorben

Jede zehnte Frischfisch-Probe war in einem in Wien von der Arbeiterkammer (AK) durchgeführten Test verdorben. Gekauft wurden 20 Frischfische in fünf Supermarktfilialen und bei 15 Fachhändlern und am gleichen Tag getestet. "Oft werden die Fische zu warm gelagert", kritisierte AK-Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Die Kühlkette von der Produktion bis zum Verkauf müsse streng eingehalten werden.

Zwei von zwanzig Proben wurden am Tag des Einkaufes lebensmittelrechtlich beanstandet. Sie waren schlecht und rochen unangenehm. Ein weiteres Produkt hatte eine erhöhte Keimzahl. Offen verkaufter Fisch sollte bei null bis zwei Grad auf Eis gelagert werden. Dieses Kriterium erfüllte nur die Hälfte. Auch bei den Kühlvitrinen sah es nicht besser aus: Mitunter lag die Temperatur bei 13,5 bis 20,8 Grad. Quecksilber wurde in 14 von 15 auf das Schwermetall getesteten Meeresfischen gefunden, wobei keine Probe den Grenzwert überschritten hat.
 

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