Sonderthema:
Jeder 6. hat gern Sex im Badezimmer

Umfrage zeigt

Jeder 6. hat gern Sex im Badezimmer

Wie machen wir es am liebsten? 6,4 mal im Monat, meist am Wochenende - und gerne mal im Badezimmer. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage für die Kabel-eins-Wissenssendung "Abenteuer Leben". 17 Prozent der mehr als 1.000 Befragten nannten die Nasszelle als Lieblingsort für Sex.

Klassisch
Die meisten mögen's aber klassisch: 77 Prozent gehen am liebsten ins Bett, wenn sie mit jemandem ins Bett gehen. Auf Sex am Arbeitsplatz steht dagegen nur einer von 100.

Die 10 wichtigsten Sex-Fragen 1/10
Können auch Männer vortäuschen? 20 Prozent der Männer, immerhin jeder fünfte Mann, gaben in einer Sexstudie zu, gelegentlich einen Orgasmus zu faken. Weil der Akt ins Endlose abzugleiten droht oder sie einfach nur müde sind. Wie das geht? Ein lautes Stöhnen, Aufbäumen – und fertig ist die schöne Illusion. Fehlende Körperflüssig­keiten gehen da leicht in der allgemeinen Feuchtigkeitsgemengelage unter.
Wie viel Porno ist gesund? Als gemeinsame Inspirationsquelle sind Pornos top. Nur blöd, wenn der Konsum krankhafte Züge annimmt, also täglich und vor allem heimlich abläuft. Sexologen beobachten mit Sorge, in welchem Maße der Konsum von Pornos in den letzten fünf Jahren angestiegen ist. Das Probelm? Das tabulose Treiben mit willenlosen Sexpartnern zementiert Bilder im Kopf, die völlig
Warum kommen Frauen nicht so leicht?
Nur 14 Prozent der Frauen kommen laut Studien regelmäßig durch den reinen Geschlechtsakt. Dass die Natur den weiblichen Orgasmus nicht braucht, um die Fortpflanzung zu sichern, mag dabei eine Rolle spielen. Frauen müssen ihn aber auch für sich nicht unbedingt haben: Sie ziehen sexuelle Befriedigung ohne Höhepunkt, aber mit dem Partner dem „Vollrausch“ durch eigenes Handanlegen vor, wie Studien zeigen. Wie sehr Frauen glauben, Erwartungen erfüllen zu müssen, zeigt der hohe Anteil von 90 Prozent, die zur Not auch mal „faken“. Weil sie ihrem Partner ein gutes Gefühl geben wollen ...
Kann man seine Sexualität verlieren? Ja, kann man. Use it or lose it, wissen Forscher und warnen davor, dass die Sexualhormone flöten gehen, wenn sie über einen langen Zeitraum nicht mehr in Wallung gebracht werden. „Mit der Sexualität läuft es ähnlich ab wie mit unserer Muskulatur: Benutzt du sie nicht, schwindet sie“, sagt Prof. Frank Sommer, Spezialist für Männer­gesund­heit am UKE in Hamburg. „In Studien konnten wir nachweisen, dass jahrelange Abstinenz den Testosteronspiegel senkt. Die Gefäße werden nicht mehr so gut durchblutet, die Sexualorgane schrumpfen.“ Also: immer schön dranbleiben ...
Ist Viagra noch die Potenzpille Nr. 1? Die volle Dosis Viagra war gestern. „Das blaue Wunder“ spielt auf dem Potenzmarkt inzwischen eine untergeordnete Rolle. Heute gibt es die Minipille – für den Mann. Sie hemmt über den Wirkstoff Tadalafil das Enzym Phosphodiesterase 5, den Gegenspieler der Erektion, und fördert die Durchblutung. Täglich eingenommen, erhöht sich der Pegel im Blut, man ist nicht wie früher auf ein nur kurzes Wirkzeitfenster nach der Einnahme beschränkt. Also: Man(n) kann immer. Jederzeit!
Gibt es bald Lustpillen für Frauen? Es wird an Pillen geforscht, die Frauen mit Lust­problemen helfen. Neben dem Erregungs­system haben wir auch Hemm­sys­teme im Gehirn. Für sexuelle Aktivität muss die Hemmung herunter­gehen. Frauen, die nicht ab­­schalten können, haben zu viel Hemmung. Die neuen Substan­zen verändern über den Boten­stoff Serotonin die Hemmsysteme im Gehirn. Allerdings nicht auf Knopfdruck, sondern erst nach längerer Zeit. 
Beim ersten Date gleich ins Bett? Auch wenn es schreiend ungerecht ist: Das scheint insbesondere für Frauen keine gute Idee zu sein. Vorausgesetzt, es besteht ernsthaftes Interesse an einer potenziellen Partnerschaft. Einer Umfrage von ElitePartner für FIT FOR FUN zufolge finden über 70 Prozent der Männer das (danach!) eher abtörnend. 48,7 Prozent stellen sich die Frage, ob sie das immer so macht, und 21,6 Prozent können sich keine Beziehung mehr vorstellen. Hands off, Ladys.
Wollen Männer öfter? Die Evolution scheint Männern einen stärkeren Sextrieb mitgegeben zu haben. Wobei Frauen theoretisch immer bereit sind. Die Erkenntnis jüngster Forschung? Auch wenn Frauen alle körperlichen Anzeichen von Erregung zeigen, die auf Lust hindeuten, sind sie noch lange nicht angetörnt. Und zwar im Kopf nicht. Im Klartext: Sie werden zwar feucht, haben aber keine Lust, empfinden nichts und könnten aus eigenem Antrieb darauf verzichten. Dabei bleibt die spannende Frage offen, ob sie keine Lust auf Sex haben oder keine Lust auf Sex mit ihrem Partner.
Schaded Selbstbefriedigung dem Sexleben? Selbstbefriedigung, hat Woody Allen gesagt, ist Sex mit jemandem, den ich sehr liebe. Und der offensichtlich genau weiß, was ihn antörnt. Das ist erst einmal gut so. Deswegen überraschen neue Studien des amerikanischen Sexualforschers Michael Perelman. Sie machen auf das Tabuthema aufmerksam, dass Männer, die es übertreiben, sich also häufig (mehrmals täglich) und mit einem starken Grip befriedigen, mitunter unempfindlich werden für den vaginalen Geschlechtsverkehr. Weil der Druck nicht mehr ausreicht und das Gefühl schwindet.
 Warum haben wir morgens so oft Lust auf Sex? Während nachts unter der Regie des Schlafhormons Melatonin Hormone zur Reparatur der Zellen und des Körpers ausgeschüttet werden, übernehmen in den frühen Morgen­stunden wieder die Aktivitätshormone das Kommando. Darunter das Sexualhormon Testosteron, das Muskeln aufbaut und die Spermienproduktion anregt. Bei Frauen wird Testosteron ebenfalls ausgeschüttet, wenn auch weniger. Et voilà!

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