Moderne Michelle vs. konservative Cindy Moderne Michelle vs. konservative Cindy

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Moderne Michelle vs. konservative Cindy

Beide Ladys haben ein starkes selbstbewusstes Auftreten und beide wollen mit ihren Männern ins Weiße Haus einziehen. Während Michelle Obama sich öffentlich auch einmal in modischen Sommerkleidern und offenen Haaren präsentiert, sieht man die blonde Cindy fast ausschließlich in strengen Kostümen, lächelnd neben ihrem Mann stehen. Die beiden Damen könnten unterschiedlicher nicht sein - optisch sowie auch von ihren Persönlichkeit.

Karrierefrau vs. Milliadärin
Auf der einen Seite die elegante, coole, zupackende Afroamerikanerin Michelle Obama, Ehefrau des als "schwarzen Kennedy" umjubelten Demokraten-Stars Barack. Eine 44-jährige Karrieristin, die sich aus einfachen Verhältnissen durch akademische Brillanz in die Chefetagen hocharbeitete.

Ihr gegenüber: die oft unnahbar und steif wirkende Ex-"Rodeo-Queen" und zweite Frau des Vietnam-Helden John McCain. Eine 54-jährige Millionärs-Tochter eines Biervertrieb-Königs aus Arizona, die sich abseits materieller Sorgen Zeit ihres Lebens Karitativem widmen konnte - und deren konservative Eleganz im rechten Amerika gut ankommt. Kurz: Die schwarze Powerfrau gegen die blonde Bier-Baroness.

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Obamas Fels in der Brandung

Michelle Obama (43), Karriereanwältin, Spitals-Top-Managerin ist die starke schöne Frau an Barack Obamas Seite. Eines steht fest Michelle wird keine First Lady im Nancy Reagan-Stil sein. Biedere Blumentapeten im Ostflügel dürfte es ebenso wenig geben wie untertäniges "Cheerleading" für ihren Präsidentengatten. In einem Interview mit dem US-Kultmagazin Vanity Fair stellte sie klar: "Ich liebe meinen Mann. Ich denke, er ist der brillanteste Mann, den ich je getroffen habe und er weiß das." Doch: "Er ist nicht perfekt und ich will nicht, dass die Welt von ihm Perfektion fordert!"

Elegant und stark
Der kometenhafte Aufstieg von Barack Obama als charismatischer "Multikulti-JFK" zieht die Welt in den Bann. Doch nichts wäre er, wie er selbst bei seiner umjubelten Siegerrede nach seinem Iowa-Vorwahltriumph zugab, ohne Michelle, dem "Felsen des Obama-Haushalts". Amerika verliebte sich prompt in die mögliche First Family. Da stand Michelle, attraktiv, selbstbewusst mit elegantem Kostüm und dezenter Perlenkette auf der Bühne, flankiert von den hübschen Töchtern, Malia (9) und Sasha (6). Ein faszinierendes Bild. Für Amerika und die Welt würde nach dem Einzug der "farbigen Kennedys" ins Weiße Haus wahrlich eine neue Ära beginnen.

Erotischste Frau und beinahe "best dressed"
Barack Obama kann sich freuen: Michelle Obama ist laut einer Umfrage für den US-Playboy die erotischste Frau in der US-Politik. Rang zwei belegt US-Außenministerin Condoleezza Rice. Hillary Clinton belegt Platz vier. Gatte Bill führt das Ranking bei den Männern an. zusätzlich wurde sie erst kürzlich von der "Vanity Fair" auf Platz zwei der "best dressed"-Promis gewählt.

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Cindy - Konservative Ideal-Frau
Für viele Konservative verkörpert Cindy McCain (54) den Idealtyp einer First Lady. Die graziöse Erbin eines Multimillionen-Familienbetriebs ist attraktiv, trägt elegante Designerkleider, ist immer da für ihren Mann; aber nie steht sie im Vordergrund, sondern stets ein paar Schritte zurück und stets lächelnd. Sie ist intelligent, aber zurückhaltend, nicht einmal ein Härchen an ihrem gestylten Blondschopf tanzt aus der Reihe.

Keine zweite Hillary
Unvorstellbar, die ehemalige Cheerleaderin und Rodeokönigin, die auch heute noch perfekte Kleidergröße 34, könnte sich als eine Art "Neben-Präsidentin" verstehen wie einst Hillary Clinton. "Nie und nimmer werde ich Teil einer Regierung McCain sein", hat Cindy McCain wiederholt betont.

Medikamentensucht
Eine makellose Lady, so scheint es, dennoch hat auch Cindy McCain Schwächen. Demnach ist die potenzielle nächste "Erste Frau" der USA scheu, aber absolut nicht distanziert. Und: Diese Frau hat ihre Schwächen, nicht nur für schnelle Autos. Mehrere Jahre litt sie unter Medikamentensucht.

Styling-Duell
Ebenso wie über ihre Rolle als mögliche First Ladys wird natürlich diskutiert und spekuliert. Suze Yalof Schwartz vom Glamour-Magazin in der New York Post analysiert: "Beide kleiden sich auf ihre Art elegant und geschmackvoll". Michelle lasse mit tollen Kleidern, kunstvollen Ledergürteln, ihren schwungvoll zurückfrisierten Haaren und dezentem Make-up nostalgische Gefühle an die glorreichen Tage aufkommen, als Audrey Hepburn Hollywood und Jackie Kennedy als First Lady die Welt verzauberten.

Cindy vertraut hingegen auf Klasse-Designer wie Escada und Carolina Herrera. Mitunter ist sie jedoch fast zu perfekt durchgestylt. Ihr Stil sei klassisch, "upperclass". Schwartz: "Mit ihren hellblonden Haaren und dem dramatischen Make-up erinnert sie an Krystle Carrington aus dem TV-Serienklassiker der Achtziger Dynastie.

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